Ein schöner, ruhiger Geburtstag heuer!

Ich liebe den Advent sehr – vielleicht weil ich am Beginn dieser „b´sonderen Zeit“ auf die Welt gekommen bin… es fühlt sich jedenfalls sehr heimatlich und heimelig an.

Genau vor einem Jahr – an meinem Geburtstag – waren sechs oder sieben starke Männer mit zwei großen LKW´s bei mir am Hof und haben Unmengen altes Gerümpel weggebracht und entsorgt. Ich war fast den ganzen Tag beschäftigt, voller Dreck und Staub – ein Geschenk der ganz eigenen Art!

Das war ziemlich genau der Beginn einer neunmonatigen Baustellenzeit, die zeitweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt hat. Und nun – ein Jahr späer – sitze ich gemütlich in den mittlerweile ziemlich fertig eingerichteten Wohnräumen und staune, wieviel in diesem letzten Jahr passiert ist, wie sehr sich mein Leben verändert hat und wie stimmig es sich insgesamt anfühlt. Meist kann ich hier gut zur Ruhe kommen in dieser ländlichen Stille, es drängt mich nichts und niemand und so kann ich mich immer wieder mit der Stille, die ja der Adventzeit innewohnt, verbinden. Dafür bin ich sehr dankbar!

Die Abende sind lang und still und ich hab genug Zeit und Muße, die Räume kreativ auszugestalten – das genieße ich sehr, sehr, sehr! Wenn ich gut im Fuß und gut verbunden bin, entstehen die Dinge oft wie von selbst und dafür ist das Innehalten, das gut im Körper Sein, das bewußte Atmen so so hilfreich! Um mich noch besser und öfter daran zu erinnern, hab ich auf alle möglichen Dinge „ATMEN“ draufgeschrieben, vor allem auf Musik-Instrumente, weil ich beim Spielen oft unwillkürlich den Atem anhalte!

AQUI ESTOY! HIER BIN ICH – gut atmend, gut im Körper präsent, gut gehimmelt und gut geerdet, gut im Herzen verankert, gut im Kiefer entspannt, gut ge-stimme-t und bewegt oder einfach ganz still…

Das ist meine Übung, immer und immer wieder: innehalten, ganz präsent sein mit Hilfe dieser „meiner sieben Vasas“ (oder sechs oder acht); mit „Vasas“ meine ich diese oben genannte Praxis, die ich vor längerer Zeit – weil ich einen Namen dafür haben wollte – die sieben Vasas genannt habe!

Zum Schluß noch ein letztes Bild – ich kenne mehr und mehr Menschen, die freiwillig und gern in eiskaltes Wasser tauchen und darin herumschwimmen, aber ich halte es wohl eher mit dem Wondrak (vom Janosch):

Allerdings kommt das Kaltwasser-Atmen in einem der nächsten Module der Atemlehrer-Ausbildung auf mich zu, vielleicht mach ich´s dann lieber wie ein Polarbär am Nordpol :))