Archiv des Autors: Hanna Moldan

Schwesternzeit

Alle Jahre wieder fahre ich mit meiner Schwester Lilo und einem lieben Freund, der viele Jahre lang ihr Betreuer im Wohnheim der Lebenshilfe war (sie ist von Geburt an stark körperbehindert – sehr spastisch, kann nicht gehen und nicht sprechen) ein paar Tage auf Urlaub. Darauf freut sie sich wochenlang – diese paar Tage sind für sie das absolute Highlight des Jahres! Ich finde das sehr berührend! Was für ein Leben!

Es war schon recht speziell, mit einer behinderten Schwester aufzuwachsen! Sie hat mir leid getan, sie hat mich genervt, ich war voller Fragen (wieso kann sie das alles nicht, was ich kann – laufen, singen, tanzen, springen, Ball spielen, mit den Eltern auf Urlaub fahren usw.) und ich hab sie immer wieder zum Lachen gebracht durch allerlei „Blödsinn“.

Mit knapp 19 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen und war immer irgendwo – im Ausland, in Wien, auf Reisen und bin nur öfter mal zu Besuch gekommen – wir hatten also eher sporadisch Kontakt. Erst als unsere Mutter sie nicht mehr betreuen konnte und dann vor ziemlich genau 15 Jahren gestorben ist, hat sich unsere Beziehung vertieft und da hab ich sie erst richtig schätzen und von Herzen lieben gelernt!

Unser heuriger Urlaub: wir waren (wie schon öfter) in Grado, es war brütend heiß und wieder sehr lustig! Wenn wir beisammen sind, kommt – so wie in der Kindheit – die Clownin in mir zum Vorschein und ist ganz in ihrem Element! Unser Freund ist auch recht humorvoll und wir haben die lustigsten Ideen! Es ist mir spontan immer wieder ein Anliegen, daß sie mit der Stimme rauskommt (sie kann nicht sprechen, aber irgendwelche Töne und Laute kommen dann schon heraus); ich inszeniere gespielte Streitereien, provoziere sie zum Spaß, rege unsere „Dreigesänge „an (Trio modlet&krax) – heuer waren es Hitze-Stöhn-Lieder, auf der Heimfahrt Klagelieder (Urlaub schon wieder vorbei!), es entstehen witzige Fotos und wenn sie abends ein Schluckerl Wein trinkt, gibt es kein Halten mehr, dann wird nur mehr gelacht!

Und so sind diese kleinen Lilo-Urlaube auch für mich und unseren Freund bereichernd, ich freue mich auch jedes Mal drauf!

alles was Flügel hat, fliegt!

POST-GRADO-REFLEKTIONEN:

Beim Reflektieren über unsere gemeinsam verbrachten Tage ist in mir ein Impuls aufgestiegen: beim nächsten Beisammensein möchte ich anregen, daß wir mal gemeinsam still werden – an einem schönen ruhigen Ort… an einem See, Fluß oder Meer… Ja!

Ich weiß, daß meine Schwester auch Zugang zur Stille hat und sich darin wohlfühlen und entspannen kann! Daß ihre Seele wissend und weise ist – das kann ich immer besser (hinter all ihren Behinderungen und Verkrampfungen) wahrnehmen. Darüber freue ich mich sehr!

Meistens ist bisher auf der Heimfahrt von diesen paar Urlaubstagen- zurück in ihren immer gleichen Alltag im Wohnhaus der Lebenshilfe – viel Schmerz und Traurigkeit in ihr hochgekommen, viele Tränen über ihren Zustand, weil ihr bewußt wird, wie schön und bunt ein „normales“ Leben sein kann.

Diesmal war diese Traurigkeit auch da, aber leichter, kürzer, viel weniger intensiv… ich hatte das Gefühl, daß sie gar nicht mehr so tief in Schmerz und Asche rein muß, sondern daß auch in ihr der „göttliche Wind“ weht und wirkt, der uns erheben und befreien möchte. Der uns hilft, immer mehr an einem schönen ruhigen inneren Ort zu sein!

Den Schmerz kennen und zulassen, wie er kleiner, schwächer und leichter wird… bis nur mehr ein Echo bleibt…

Treffen wir uns an diesem ruhigen schönen Ort in uns – am See am Fluß am Meer…

OM TARE TU TARE

Möge das Mitgefühl für alle Wesen dieser Erde unsere Herzen öffnen und uns vereinen.

Hinter die Fassaden, Masken und Mauern laß uns blicken und unser schönes, wahres Leuchten wahrnehmen und erkennen!

So schön, wenn ich manchmal fühlen kann, wie wir emporgehoben sind – hinauf-hinein in ein geklärtes, gut geerdetes, von Farben und Licht durchströmtes Sein.

DANKE DANKE DANKE!

Noch ein PS: während derselben Reflektion/Meditation gestern abends ist im Zusammenhang mit dem Thema Schmerz und Mitgefühl etwas in mir aufgetaucht, das sich nur selten zeigt: der Schmerz über mein vieles und schon langes Alleine-Sein – ohne Partner, ohne Gefährten, ohne Kinder und Enkelkinder, ohne Tiere, nur mit ab und an einem lover, einem Geliebten… es fühlt sich so gut und heilsam an, diesen Schmerz zu spüren – er wiegt nicht schwer, er öffnet tiefere Herzkammern und läßt Liebe fließen.

OM TARE TU TARE

Ein paar Augenblicke lang fühle ich den Engel des Mitgefühls wie neben mir/in mir, wie er mein Herz für mich, für mein kleines Ich sanft ÖFFNET. Sooo schön!

Wo ist Zuhause?

Diesen Artikel hab ich schon vor ungefähr einer Woche geschrieben (rund um die letzte Neumondin im Krebs, die ja genau diese Frage stellt), konnte ihn aber nicht hochladen. Es ist zwar einiges passiert seither, aber diese Frage gibt es immer noch – nur mit mehr Gleichmut.

Also: Seit etwa 10 Tagen bin ich nun (mit Unterbrechung) wiedermal in Salzburg und zwar in meiner Wohnung, die seit mehreren Wochen wieder frei ist (die Bekannte von mir ist ausgezogen)… es ist ein seltsames Gefühl, wieder innerhalb von festen vier Wänden zu sein, in der Wohnung, wo ich die letzten 18 (!) Jahre verbracht hab – zwar mit Unterbrechungen, aber doch! So lange war ich noch nie irgendwo!

Nun bin ich hier in dieser vertrauten Umgebung und es fühlt sich nicht mehr wirklich wie mein Zuhause an!

Da schon viel mehr der Camper, in dem ich ja seit über einem Jahr die meiste Zeit gelebt hab – da und dort, an den unterschiedlichsten Orten… in den Bergen, im Flachland, an Seen, Flüssen, am Meer, „on the road“, westlich, östlich, südlich und nördlich von hier… oft bei guten Freunden auf ihrem Stück Land, auf netten kleinen Campingplätzen oder „wild“…

Nun ist immer öfter die Frage aufgetaucht, wie ich denn weiterhin leben will? In Gemeinschaft? Allein? In einer Partnerschaft? Und vor allem: wo?

Zunächst war da in den letzten Tagen eine vage Bedrücktheit wegen dieser offenen Fragen, die ja immer wieder auftauchen, sich durch mein Erwachsenenleben ziehen; zunächst wollte ich sie irgendwie beiseite schieben, mich davon ablenken, bis mir wieder bewußt geworden ist, daß es ja genau darum geht, die Traurigkeit, die damit verbunden ist, da sein zu lassen, sie zu fühlen, mit ihr zu sein… und das hat so so gut getan! Da kommt das, was chronisch feststeckt in Bewegung, Tränen dürfen fließen und nach und nach kommt das Vertrauen zurück und das Erfühlen der inneren Heimat.

Dieser Prozess ist durch einen schönen und berührenden Roman, den ich gerade erst zu Ende gelesen hab, intensiviert worden. Er heißt „Bergland“ und da geht´s um bäuerliches Leben in den Südtiroler Bergen, um die große Liebe der Bauern zu ihrem Land, trotz aller Mühsal… es ist ihr Zuhause, ohne jeden Zweifel!

Also das Gegenteil von dem, wie ich lebe! Nicht daß ich Bäuerin sein möchte in einem Familienverband, aber die Geschichte hat eben diese Themen in mir angestoßen, sie hat so genau zu meiner Stimmung gepasst.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ein guter Roman mein inneres Thema synchron abhandelt, quasi illustriert!. In der jungen Familie (der Roman erstreckt sich über drei Generationen) kommt es nach einer Krise zu einer erstaunlichen Wende: sie reden endlich miteinander, sie benennen, was nicht mehr funktioniert und auf Anregung der jungen Bäuerin spielen sie ein Spiel: „Wünsch dir was“! Wünsche fühlen und äußern ohne Einschränkungen – was würdest du in deinem Leben ändern, wenn du wüßtest, daß du nicht scheitern kannst?

Alle nennen ihre Wünsche… S.260: Es war alles kein Plan, es war nur ein Anfang, es war: „Wünsch dir was“. Das Aufspüren von Sehnsüchten, von dem was fehlte… es war Bewegung, ein Puls der wieder schlug… Der Weg lag in der Morgendämmerung, aber bald würde es aufklaren.

Dieses „Spiel“ ist ja nicht neu… „wage zu träumen“ heißt es auch… „träume groß!“ usw…

Und doch hat es mich inspiriert – hab mich dann am Abend hingesetzt und „wünsch dir was“ gespielt; es hat mir Spaß gemacht – ich spür wieder einen Puls, der freudig schlägt!

Und es hat mich berührt – gerade der letzte Satz hat die Zuversicht in mir genährt, daß zwar das volle Licht noch nicht da ist, aber daß es bald aufklaren wird!

Was is „was G´scheits“?

„Jetzt mach amal was G´scheits!“ Diese barsche Aufforderung hab ich als Kind und auch als Jugendliche oft von meinem strengen und sehr ehrgeizigen Vater gehört.

Meine kindlichen Freuden – herumhüpfen, springen, mich ganz lang im Kreis drehen, trällern, trillern, judeln dudeln, viele Karl May-Bücher lesen, Bildchen ausschneiden und irgendwie lustig zusammenkleben – das war in seinen Augen sinnlos, eben gar nix G´scheits! G´scheit war nur Lernen für die Schule, gute Noten heimbringen, „gute“ Bücher lesen, „gute“ Musik hören usw…

Und später dann sollte ich dann natürlich g´scheit Karriere machen!

Als mein Vater gestorben ist, war ich grad mal 24 Jahre alt, mitten in einem Studium, das mich überhaupt nicht be-geist-ert hat, für das ich mich unter großem Druck entschieden habe… ich sollte doch endlich – nach einem Auslandsjahr in Paris – was G´scheit´s machen! Vor lauter Streß konnte ich gar nicht mehr spüren, was ich möchte, was mich denn wirklich be-geist-ert!

Ich war zwar einerseits rebellisch und wollte den elterlichen Forderungen nach besonderen Leistungen gerade NICHT entsprechen, andererseits hatte ich die gestrenge Vater-Stimme bereits verinnerlicht und bis heute frag ich mich unwillkürlich immer wieder mal, ob das wohl „was G´scheits“ ist, was ich grad mache!

Nur: Was ist denn „was G´scheits?“ Wenn ich ganz im Hier & Jetzt bin, gut in meiner Mitte, erfüllt, verbunden, dann stellt sich diese Frage natürlich gar nicht, dann BIN ich einfach! Und Gott sei Dank – mit der Zeit lerne ich doch immer besser, die kritisch-drängende Stimme als die Stimme des strengen Überich zu erkennen (und mich nicht mehr von ihr unter Druck setzen zu lassen!) und dahinter das Sehnen meiner Seele nach Erfüllung wahrzunehmen. Ihre „Stimme“ klingt ganz anders, immer liebevoll!

Alles, was meine Seele gut nährt, was mein Herz erfreut, ist sicher „was G´scheits“ – eine schöne Wanderung oder einfach SEIN in der Natur, eine schöne Ausstellung, ein inspiriertes Gespräch, tanzen, ein gutes Buch lesen, in einem angenehmen Cafe sitzen und schreiben…

Wenn ich meine Talente und Begabungen lebe, meine Essenz kenne und zum Ausdruck bringe und mir das Erfüllung und ein Gefühl von Sinnhaftigkeit gibt – das ist wirklich „was G´scheits“! Und das ist eine Lebensaufgabe – jedenfalls für mich!

„Da wo unser größter Schatz im Inneren ist, da ist auch unser größter Schmerz, unsere größte Angst; daher ist dort größte Gefahr und drum ist dieser Schatz so gut geschützt und vor uns selbst verborgen…“ so wird es oft gesagt und so erfahre ich es auch; Eva Denk hat ein ganzes, sehr erhellendes Buch zu diesem Thema geschrieben!

Ja, ich bin dran, auf einer guten Spur! Es ist mir schon viel klarer geworden, was denn dieser Schatz, diese Essenz ist, was denn meine wirklichen Begabungen überhaupt sind; nun geht´s darum, daß sie noch mehr sichtbar und wirksam werden in der Welt. Es möge geschehen, es geschieht!

Allerlei Ungemach und doch: das Leben ist schön!

Vor zwei Tagen hab ich begonnen, einen Beitrag zu schreiben mit einer Liste von Unerfreulichem, von allerei Ungemach, mit dem ich in den letzten Tagen konfrontiert war (und zum Teil immer noch bin) und das mich zeitweise doch ziemlich mitgenommen hat.

An der Spitze dieser Liste stehen (ja, immer noch) meine Zähne und die anstrengenden, extrem lange dauernden Zahnbehandlungen hier in Budapest. Alte Kronen werden abgenommen, drunter kommen alle möglichen Löcher – manche bis tief rein unters Zahnfleisch – zum Vorschein und es wird tief gebohrt, geschabt, herumgekratzt…. puhhh!

Ich mache das nicht nur aus finanziellen Gründen hier in Ungarn, sondern weil die Zahnärztin sehr gut und auch sehr lieb ist, weil ich ihre altmodische Praxis in ihrer alten Villa mit Ausblick direkt in den herrlich wilden Garten sehr sympathisch finde und weil ich überhaupt gerne in Ungarn bin. Diesmal auf einem sehr sympathischen kleinen Campingplatz am Stadtrand von Budapest in waldigem Hügelland.

Nun, für heute hab ich eine zweieinhalb-stündige Behandlung erstmal überstanden und genieße nun dankbar diesen schönen Sommertag – den fast längsten Tag des Jahres!

Andere Punkte auf meiner Ungemach-Liste: der Verlust meines Führerscheins (keine Ahnung wo, wie, wann…?), stechende Kreuzschmerzen (die schon wieder abgeflaut sind), die Nachricht vom unerwarteten Ableben einer Bekannten, mein entzündetes Zahnfleisch, die Giga-und Megabites auf meinem Handy aufgebraucht, also kein Internetzugang mehr, das Gas im Camper für´s Kochen ebenfalls aufgebraucht… und eine leidige Geldgeschichte (Fehlinvestition, einem Betrüger auf den Leim gegangen) ist auch wieder aufgeflammt…

Naja, das meiste ist kein Drama, nur der Abgang dieser schönen, tollen Frau, die sehr bewußt ihren Weg gegangen ist, hat mich doch ziemlich erschüttert, mich schlagartig an die Fragilität unserer physischen Körper erinnert und daß jederzeit alles Mögliche passieren kann!

Das hat mich an einen Traum erinnert, den ich vor vielen Jahren mal hatte: mitten im schönsten Sommer, in einem leuchtend hellen Sonnenblumenfeld, erscheint eine dunkle Gestalt, der Tod. Nicht grimmig, nicht furchterregend, einfach sehr präsent, nicht zu übersehen – wie um mir zu sagen: Vergiß mich nicht ganz! Es gibt mich auch im schönsten, hellsten Sommer-Sonnenschein!

Dazu fällt mir das Yin-Yang-Symbol ein: der schwarze volle Kreis im weißen Feld – der Same der Dunkelheit im hellsten Licht!

So wie´s ja auch umgekehrt stimmt: der helle volle Kreis im dunklen Feld – die Geburt des Lichts in der tiefsten Finsternis.

Es passt also alles irgendwie zusammen: das Rübergehen meiner Bekannten ( in diesen Tagen haben mich noch weitere Nachrichten vom Ableben von Freunden von Freunden erreicht!), das Eindringen der Bohrer und spitzen Schaber in die Unterwelt meiner Zähne – dorthin, wo aufgeräumt, gereinigt, geputzt, saniert werden muß. Es ist ein heikler Prozeß, der mich nicht nur in der Mundhöhle hat wund fühlen lassen!

Dazu passt auch, daß mir an einem dieser „wunden Tage“ ein Vogel voll auf den Kopf geschissen hat – und zwar unglaublich viel!

Und doch – was soll´s… gestern konnte ich einiges in Ordnung bringen (Gas nachfüllen lassen, Gigabites nachgekauft, Wäsche gewaschen, den Camper sauber gemacht…) und seither fühl ich mich wieder stabiler und lebensfroher; heute überwiegt eindeutig die Freude und ein Hochgefühl – wir sind am höchsten Punkt des Jahres angelangt! Die Sommersonnenwende steht unmittelbar bevor!

Ich dehne und strecke mich nach oben, himmelwärts, mit einem Dankeslied an die Sonne (die uns heute ganz schön einheizt) und mit der Gewißheit: das Leben ist wunderschön, trotz allem!

Immer wieder fasziniert mich der krasse Gegensatz der Winter- und der Sommer-sonnenwende!

Im Winter das Hineinsinken in die inneren Tiefen, in die Tiefen von Mutter Erde, das Stillwerden und das ganz zu sich selbst Zurückkehren; im Sommer das Gegenteil: Lebensfreude, nach außen gekehrt, die Ausdehnung nach oben, ins Helle, Lichte…

Was beiden Sonnenwenden gemeinsam ist: die Zeit scheint für einige Tage still zu stehen – ein Innehalten am höchsten sowie am tiefsten Punktes des Jahreskreises.

Eine sehr besondere Zeit, die ich wach und bewußt erleben mag!

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge – vor kurzem habe ich etwas Schönes über Selbstfürsorge gelesen und es hat sich in mir sanft niedergelassen. Allein das Wort zu lesen und zu hören tut mir gut, es rührt an etwas Mildes, Liebevolles, Gütiges, sehr Achtsames in mir, das oft ein bisschen überdeckt ist… und seither begleitet es mich, meldet es sich immer wieder mal, erinnert mich an sie – an die Selbstfürsorge!

Sie will ja, daß ich mich wohlfühle, daß es mir gut geht, daß ich (mich) lieben und mich freuen kann – körperlich, seelisch, geistig, daß ich gut im Gleichgewicht bin…

Wenn´s gebraucht wird, baut sie mir ein Nest, wenn nötig, eine Landebahn, sie bringt mir, wenn´s kalt wird, ein warme Decke und bei praller Sonne führt sie mich in den Schatten eines schönen Baumes…

Und wenn´s mir mit jemandem nicht so gut geht, dann sagt sie: “komm, wir gehen! Wir finden Herzensmenschen… komm, laß uns tanzen, singen, uns berühren, uns erfreuen… und ATMEN!“

Voll und gut und ganz das LEBEN ATMEN!

Sie bremst mich ein oder verführt mich zu einem nächtlichen Spaziergang im Regen…

Sie sagt „ich liebe dich und ich will für dich das Beste!“

Dieses wundervolle Geschenk kann ich mir selber machen – jeden Tag, jede Stunde, mit jedem Atemzug!

Und jetzt gerade sagt sie „komm, geh doch schlafen, dein Bett wartet schon auf dich und es wird ganz wunderbar sein!“

Wie können wir uns selbst heilen?

Tief in der Seele wissen wir das, davon bin ich überzeugt, nur hat sich viel Vergessen darübergelegt (it`s part of the game, I guess!?) und diese Schichten des Vergessens werden nun schrittweise abgebaut, abgelöst, aufgelöst – genau im richtigen Tempo, so daß wir alles gut verdauen und integrieren können.

Bei meinen chronischen Körpergeschichten haben mir Maßnahmen von außen bis jetzt nie durchgreifend geholfen… manches hat sich von selbst bzw. durch innere Prozesse gewandelt und geheilt, doch der „Dauerbrenner“ (die chronischen Rückenschmerzen) ist nach wie vor unbeeindruckt von sämtlichen Heilungsversuchen! Chronische Schmerzen sind ein strenger Lehrer, sie halten mich auf Kurs! Sie haben mich tatsächlich viel gelehrt – vor allem, was nicht funktioniert (dagegen ankämpfen, sie loshaben wollen, andere Menschen bitten, sie mir wegzumachen…). Sie haben mich gelehrt, das Bewußtsein im Körper zu halten – liebevoll und freundlich, auf ihn oder besser gesagt auf sie, die Körperin zu hören, mit ihr zu kommunizieren… und doch, sie sind da, nach wie vor und wahrscheinlich geht das Lernen immer weiter: Was heilt? Was befreit?

Es hat wohl etwas mit Einlagerungen von etwas „Altem“ zu tun (von alter Angst, altem Zorn, alter Wut, alter Panik, altem Schmerz…), das aber – finde ich – gar nicht mehr viel Energie hat; und wohl mit verschiedenen anderen Aspekten, die uns gar nicht so ohne Weiteres zugänglich sind…

Es hat etwas mit dem Zell-Gedächtnis zu tun…

Wie können die Zellen vergessen?

Die „transgenerationalen“ Botschaften, Einprägungen (die von einer Zellgeneration auf die nächste immer weiter gegeben werden) löschen – WIE?

Die Zellen unseres Körpers erneuern sich ständig – manche schneller, manche langsamer und sie „erben“ die Informationen…

Wie kommen wir zurück an die Ur-Information einer gesunden, in Liebe geborenen Zelle, einer mit Licht geschriebenen DNA?

Ein Gefühl dafür bekommen, immer mehr, immer deutlicher – wie fühlt sich das an?

Uns erinnern, mehr und mehr, wenn die Schleier des Vergessens sich lüften

ICH BIN

ICH BIN HEIL UND GANZ!

Vielleicht geschieht es – wenn die Zeit reif ist – ganz von selbst, ohne unser (allzu) bemühtes Zutun?

Auf jeden Fall ein großes Thema und sehr komplex! Sobald ich glaube, dazu schlüssige Antworten gefunden zu haben, tauchen wieder andere Aspekte auf, betrachte ich das Thema wieder von einer anderen Seite; ich kann forschen, beobachten, um Führung bitten, den Ist-Zustand erstmal liebevoll annehmen (Widerstand verstärkt die Schmerzen) und dann probieren – was hilft? Bewußt atmen, in die schmerzenden Stellen hineinsummen und -tönen – das ist oft ganz hilfreich!

Heilen, indem ich mehr und mehr „mein´s“ lebe – die Heilkraft des Atems, der Stimme, der Klänge und Töne, des gesprochenen Wortes und der Bewegung, des Tanzes… also mein buntes, lebendiges Mosaik – mit der Liebe im Zentrum! Um sie herum tanzen alle diese bunten Teilchen!

Es wäre schön, ein solches Mosaik zu gestalten, aber natürlich ist die zweidimensionale Darstellung viel zu statisch, weil dieses Mosaik sich ja bewegt – in gewissen Bahnen und auch unvorhersehbar!

Es ist auch im Dreidimensionalen nicht abbildbar… vielleicht ist es mehr wie ein Mückenschwarm oder wie ein Schwarm bunter Vögel, der an einem schönen Sommerabend durch den lichten Äther tanzt…?

Wirklich vorstellen kann ich mir diese Multidimensionalität nicht, aber ich hab eine Ahnung, ein paar Bilder… es hat etwas mit Tanz zu tun, mit Freiheit, mit stetig fließender, feuriger, mit dem Göttlichen verbundener Schöpferkraft und es hat mit Leichtigkeit zu tun, mit Spiel und Humor!

Meine Seele – ein bunter lichtvoller Schwarm, der rund um die Liebe, in der Liebe tanzt und von ihr gespeist wird…

Die Liebe – mein Anker, meine Wegweiserin, mein Nest.

Das war die Nord-Runde – ein Resümee

Seit gestern bin ich nun wieder zurück aus dem Norden – bin bei schönstem Abendsonnenschein bei Hardegg an der Thaya an einem meiner Lieblingsstellplätze angekommen.

Ein langer Abend zum Reflektieren dieser wunderschönen, so vielfältigen Reise!

Dabei ist mir etwas Interessantes aufgefallen: nämlich wie unterschiedlich die Fahrt hinauf und die Fahrt herunter waren – fast wie Pol und Gegenpol!

Die Fahrt hinauf war strahlend hell, in jeder Hinsicht! Fast immer hat die Sonne vom blauen Himmel gelacht und da war ganz viel Freuden-Gefunkel und Inspiration – durch inspirierende Begegnungen mit wunderbaren Menschen – beim Tanzen in Polen, in Berlin mit der feinen polnischen Künstlerin und dann in Usedom mit ganz ganz lieben Freunden… sehr viel bereichernder Austausch, wunderschöne noch ziemlich ursprüngliche Natur, auch dann in der Prignitz ging´s noch weiter mit herzoffenen schönen Begegnungen… doch dann war ich auf einmal eingebremst – mein Rad hatte einen Patsch´n – und das Wetter ist gekippt… es hat immer wieder geregnet, der Himmel hing tief und grau und der folgende Aufenthalt im Spreewald hat mich gar nicht angesprochen (sehr touristisch und die Energie irgendwie dick und schwer).

Da hat denn der Stellplatz, den ich schließlich beim Städtchen Lübben gefunden hab, dazu gepasst – er war einerseits trostlos (Ausblick auf ein paar Misthaufen sowie auf alte aufgelassene barackenartige Gebäude, in denen mal Enten gehalten wurden – sicherlich Massentierhaltung auf engstem Raum), aber andererseits war genug Platz (nicht gleich der nächste Camper daneben, was mir sehr wichtig ist!), die Betreiber sehr freundlich und die Abendstimmung war höchst eindrucksvoll – ein dicker grauer Himmel, ganz plastisch – wie zum Kneten!

Hab erst vorgestern mitgekriegt, daß es in manchen Teilen Deutschlands arge Überschwemmungen gibt! Da war der Regen an den Orten, wo ich war, ja völlig harmlos!

In der abendlichen Meditation ist mir klar geworden, daß es – wenn die Inspirationen nicht von außen kommen – umso wichtiger ist, daß ich in mir die Schwingung hochhalte! Leuchtturm sein, wenn „das Glück mir nur so zufliegt“, ist nicht schwer! Doch es geht ja darum, ein verläßliches Licht in der Welt zu sein und mich nicht beeindrucken zu lassen, wenn´s im Außen nicht so erfreulich ist! Das geht insofern leicht derzeit, weil ich mich so gut genährt fühle von den vergangenen Wochen!

Es geht ja nicht darum, Schweres, vergangene Traumata – egal ob in mir, in anderen Wesen, an einem bestimmten Ort, in einer Landschaft… auszublenden. Ich finde es gut und hilfreich, offen zu sein, fühlend und das, was ich fühle und wahrnehme, mit Liebe und Licht zu fluten.

Eine Art Gratwanderung – wieviel an Leid und Schmerz kann ich fühlen, liebevoll mit-fühlen, ohne daß es mich runterzieht!? Das ist immer wieder neu auszuloten…

Hier füge ich einen Teil eines langen Emails an meine mir sehr nahe argentinische Freundin ein – weil´s grad noch so gut dazu passt:

Silvita! …..A soft and gentle loving energy is wonderful, deeply touching and healing the heart; an electric sparkling enthusiastic energy is also wonderful, in a different way – It´s uplifting, so energizing, a free and joyful dance!

To live and to embody both energies (and many others of course) feels so good to me! They both need each other for a good balance: magnetic – electric; empathic – enthusiastic; melting in – uplifting and inspiring; watery – fiery…

I have just returned from my journey to the north… in the first part of the journey there was so much joy and enthusiasm, wonderful encounters with wonderful friends, with women from the dance workshop with Micle, with people I met…. so many sparks, so much joy! And always sunshine!

And then, the second part of the journy has been very different – the weather has changed, it rained again and again … there were thick heavy skies, which magnified the tristesse of some DDR relicts… There are many places with very traumatic history (from the wars – so much destruction of beautiful old cities, of their art, their treasures…)

So in this second part I felt drawn more towards the „empathic side“, from where I feel the deep wish to be of help and to contribute to some healing process! It´s more the watery side! And the other one is the fiery side and it´s gift is inspiration and energy!…. „

Noch etwas zu den Gegensätzen innerhalb dieser Reise: sogar meine Lektüre hat dazu gepasst! Im strahlenden ersten Teil hat mich ein durch und durch positives, herzwärmendes Buch von Nina George (Das Bücherschiff des Monsieur Perdu) begleitet; im überschatteten zweiten Teil „Das Flüstern der Feigenbäume“ von Elif Shafak – ein sehr schöner Roman mit schwierigem Hintergrund (der Bürgerkrieg in Zypern in den 1970er Jahren).

Beim ersten Teil ganz viele schöne Begegnungen, nun auf der Rückreise war ich meistens mit mir allein – was auch gut ist!

Und dann doch wieder eine schöne Begegnung vorgestern in Dresden – in einem netten Cafe hat mich die Frau vom Nachbartisch angesprochen: „Das ist aber schön, daß es noch Menschen gibt, die im Cafe schreiben!“ So sind wir ins Gespräch gekommen und schließlich hat sie gemeint, sie habe eine überzählige Karte für die Oper heute Abend, ob ich nicht mit ihr gehen wolle. Orfeo von Monteverdi, in der Semper Oper… oh ja!

Noch dazu ist die Karte sehr günstig und so komme ich völlig unerwartet in den Genuß eines tollen Opernabends – was für ein schönes Geschenk!

Wo ich nun schon bei der Kunst bin – in Berlin (bin auf der Rückreise nochmal zwei Tage in Berlin geblieben) habe ich eine wunderschöne Ausstellung von Caspar David Friedrich in der Alten Nationalgalerie gesehen – das war auch ein Geschenk! Bin mit Staunen und Ehrfurcht in seine Kunst eingetaucht und was besonders schön war: in vielen seiner Bilder malt er die Ostsee und die Elbelandschaften – mit so feiner Hand, mit so klarer, liebevoller Wahrnehmung der Natur, des Lichtes, der Farben – bewundernswert! Die Fotos geben halt die Farben gar nicht so gut wieder! Er war wohl ein besonderer Mensch, eine schöne Seele!

Elblandschaft (mit zwei Reisigsammlerinnen); um 1823

Böhmische Landschaft

Auf der Fahrt von Dresden zurück nach Österreich (das war erst gestern!) – durch Tschechien – hab ich mich richtig gefreut, als die Landschaft zunehmend hügelig wurde (nach einigen Wochen im völlig flachen Land!)… nun wieder Steigungen, Gefälle, Kurven – was ist hinter der nächsten Kurve?… wie schön!

Insgesamt war´s eine wundervolle und interessante Reise, für die ich sehr dankbar bin – und das in Länder, in die´s mich früher gar nicht gezogen hätte – die ehemaligen Ostblockländer – die waren in meiner Vorstellung immer nur grau und triste! Eine Art Tristesse gibt es wohl immer noch, finde ich – vor allem in kleineren Städten, die nicht für den Tourismus aufgepeppt sind: viele verfallende Häuser (oft ursprünglich schöne, alte Fachwerkhäuser), jede Menge öde, unschöne Architektur noch aus DDR-Zeiten – lieblos, funktional, streng und ernst, viel Grau… puhhh! Doch die Natur – vor allem in Usedom und in der Prignitz, auch die Mecklenburger Seenplatte ist wunderschön!

Und Polen hab ich sehr interessant gefunden – herzliche Menschen… starke Frauen, bärige Männer… Gerne wieder!

GEDÖNS, aber nicht nur…

Gestern hab ich ein neues Wort gelernt, einen typisch norddeutschen Ausdruck: Gedöns!

In einem sehr sympathischen, entspannten Gartencafe (Elbeglück) am Deich der Elbe heute Vormittag – es stand auf feurig und fruchtig leuchtenden Likörflaschen – Gedöns!

Auf Nachfrage, was das denn bedeutet, hat mir die nette Wirtin (eine interessante Frau) erklärt, es heiße „dies und das“, „alles Mögliche“, „Krimskrams“, aber auch lautes Gequatsche, Geplapper… Gedöns eben!

Ich finde das Wort lustig und werde es in meinen Sprachschatz aufnehmen! Ebenso wie das Wort „klönen“ – es bedeutet sich gut unterhalten, ratsch´n – wie wir in Österreich sagen.

Gestern war und auch heute ist ein sehr kommunikativer Tag, hab mit einigen Menschen gut und ausgiebig geklönt und das war nicht nur Gedöns!

Mit meinen Nachbarn am idyllischen Stellplatz auf der Storchenwiese über Möpse (öö!) – sie haben gleich vier davon! Ich träume schon länger von einem Mops, allerdings von einem Retro-Mops – mit mehr Nase!

Mit einer jungen Frau mit Bullterrier ging´s um die Schönheit und auch um die Herausforderungen des Nomadenlebens… und auch über Hunde…

Mit dem Betreiber eines sympathischen Hofes und Kulturzentrums ging´s um den Hof, um interessante Projekte und um seine Heimat Niederrhein…

Und heute mit einem Radfahrer (wir haben zwei Stunden in einem Cafe gemeinsam gewartet, bis der Regen wieder aufhört) auch ausgiebiges Klönen über unsere Erlebnisse in dieser interessanten Region…

Ja, und mit mir selbst hab ich natürlich auch geklönt (Gedöns war auch dabei, aber nicht nur, nee nee!)

Es ging auch um mein Buch (das nun bald fertig werden wird!) und um den Blog; und um ein Thema, das mich schon länger beschäftigt: Wie kann ich mich selber heilen? Können wir uns selbst heilen? Wenn ja, wie? Doch das wird ein neuer Beitrag…

An der Elbe – im Storchendorf, auf der Storchenwiese!

Seit zwei Tagen ist das Wetter recht wechselhaft, immer wieder Regenschauer, aber egal – die Gegend hier hat was:

So viel Wasser – die Elbe, die vielen kleinen Seen und Teiche in ihren ausgedehnten Au-Landschaften

So viel Grün – in so vielen Schattierungen: grüngrün, gelbgrün, blaugrün, graslgrün,silbergrün, froschköniggrün, schilfgrün, fahlgrün, moosgrün, licht-grün, abendgrün, dunkelgrün, graugrün, farblos-grün…

So wenig Verkehr – so angenehm!

So viele lange, schnurgerade altehrwürdige Alleen

So viele Tiere – da fließt soviel Liebe!

So viele Störche – so viel Freude, sie wiederzusehen, meine glückbringenden Reisebegleiter! Mit der Renaturierung und dem Rückbau der Deiche sind sie vermehrt zurückgekehrt!

So viele Rosen! So viel leuchtend-roter Mohn!

So viele Düfte und Aromen, so viele Wildkräuter!

So viel Herbes, so viele alte graue Schleier

So viel schwierige Vergangenheit, viel Grau und auch viel Frisches, Neues

So viel Wind

So viel Vogelgesang

So viel natürlicher Flußlauf (was für ein Segen!)

So viel hohes Gras mit so vielen bunten Sommerblumen

So viel Gesums von Bienen und Insekten

So viel Backstein

So viel Ruhe

So viel Schönheit!

DANKE, daß ich hier sein darf!

Das Göttliche erscheint in unseren Gedanken als Wahrheit,

in unseren Gefühlen als Liebe

und in unserer Wahrnehmung als Schönheit.“ Robin Kaiser

Folge der Freude!

Dieser Satz mit diesen drei Wörtern ist mein Leitspruch geworden, mein Mantra, mein Erinnerer. Und er ist mein Kompass, wenn es um Entscheidungen geht… von zwei oder mehr Möglichkeiten – welche blinkt? Welche läßt mein Herz sich vor Freude weiten?

Ich mag mich nicht mehr aus Vernunftgründen für eine Möglichkeit, für eine bestimmte Richtung entscheiden, die sich nicht wirklich gut und stimmig anfühlt, wo keine Freude aufkommt!

Follow your Heart ist für mich gleichbedeutend wie Follow your Joy!

Was macht meinem Herzen Freude? Herzensfreude… Freude im Herzen…

Vor vielen Jahren hat mich eine Zeitlang ein Ausspruch von Joseph Campbell (dem Mythenforscher) begleitet: Follow your passion! Das hat mir dann aber nicht mehr so gefallen – passion — Leidenschaft… Leidenschaft kann eben auch Leiden erschaffen. Oder aber ich übersetze passion mit Begeisterung — Folge deiner Be-Geist-erung… das finde ich schön – die feurig sprühende Freude im Herzen!

Folge der Freude! Eben ist mir bewußt geworden, daß ich ja weitgehend danach lebe – eben so, daß ich ganz viel in der Freude bin! Ich lebe seit einem Jahr meist im Wohnmobil, bin ganz frei beweglich, besuche auf meinen Runden gute, wunderbare Freundinnen und Freunde, nehme hier und da an einem tollen Tanz-Retreat teil – da kommt ganz viel Freude auf! Freude-funkelnde, inspirierte Erfahrungen und Begegnungen! Ich komme in wunderschöne, interessante Gegenden, in schönste Natur, hab Freude am Fotographieren und am Schreiben… darf bereichern und mich bereichern lassen, darf inspirieren und mich inspirieren lassen und diesen Funken wiederum weitertragen.

Bis vor ungefähr einem Monat war die Reise durchaus holpriger, durchsetzt mit verschiedenen Engstellen und Stolpersteine… und dann war da dieser Shift – hinein in größere innere Freiheit, in stabilere Lebensfreude und in anhaltende Dankbarkeit!

Es fühlt sich so real an, daß immer mehr Menschen in Frieden und in Liebe leben, in der Freude aneinander, miteinander, in der Freude am Leben!

Netzfund

„Zünde dein Leben an und finde die, die deine Flamme nähren!“ Rumi