Was ist los mit meiner Kreativität?

Das hab ich mich schon öfters gefragt: Was ist los? Wieso schreib ich nicht mehr so oft in meinem Blog? Warum male ich nicht mehr? Warum mach ich keine Collagen mehr? Was ist mit dem Weben? Dem Schmuckmachen?

Ist meine Kreativität versiegt? Wo ist sie? Ist sie abgetaucht? Davongeflogen mit dem Wind?Eingeschlafen? War ihr langweilig?

Manchmal, wenn ich nicht so gut drauf bin, frage ich mich das – mit leisem Bedauern, mit einer zarten Scham, mit einem kleinen Vorwurf an mich selber: „Wieso laß ich die Künstlerin in mir nicht viel mehr leben?“

Und dann, wenn meine Energien wieder weiter oben sind, wird mir klar, verstehe ich: dieser ganze alte Bauernhof, den ich vor eineinhalb Jahren gekauft hab, das ist mein kreatives Projekt! Sooo viel will da noch gestaltet, geschöpft und geschaffen werden!

Es ist halt ein so großes Projekt, daß ich mich manchmal überfordert fühle. Dann sitz ich herum und weiß nicht, was ich tun soll/kann/möchte. Eine Art Antriebslosigkeit, die mich zeitebens manchmal überkommt, mit der ich mir zunächst immer noch schwer tu – ein altbekanntes Gefühl, ich müßte mich wie der Baron Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen.

Was aber letztlich meist am besten hilft: mich ganz einlassen auf diesen „Sumpf“, ihn noch übertreiben, am Boden herumliegen und jammern – bis es mir zu fad wird und ich lachen muß… wie schön, wenn die Wende so passiert – ohne Kampf und Krampf!

Also ja, ich fühl mich manchmal überfordert und zu alleine mit dem alten Hof… und das kann den Schwung und die Kreativität doch ziemlich dämpfen!

Aber: es ist ja schon so viel passiert! Neue Räume einrichten ist etwas sehr Kreatives und ich freu mich sehr, daß ich sagen kann: mir gefallen meine Räume, ich fühl mich wohl und es ist toll, wie viele meiner mir lieben Möbel und Objekte, die ich schon in meiner Salzburger Wohnung hatte, hier am Hof ihren neuen Platz gefunden haben; dabei sind völlig neue Verbindungen und Zuordnungen entstanden!

Und es sind einige „Altäre“ entstanden – auch kreative Gestaltungen.

Und es geht ja weiter! Draussen im Garten und in den Innenhöfen gibt es viele Orte, die wahrgenommen, erfahren und gestaltet werden wollen.

Gestern und heute hab ich viel gemacht in der Nußbaum- und Fichten- und Hollerbusch-Gegend: ich hab gerodet – den Brennesseln freundlich erkärt, daß ich sie sehr schätze, aber daß ich sie bitte nicht überall haben möchte, hab Holzhaufen sortiert und umgelagert und – vor allem: ich hab einen Platz für einen Komposthaufen gefunden und ihn eingefriedet; mit einer alten kleinen Brettertür, die schon immer da an der Wand gelehnt hat und mit bereits zusammengenagelten Brettern, die ich gleich daneben auf dem Bretterstapel finde! Alles in der genau richtigen Größe – als hätten die Dinge nur drauf gewartet, nun so wieder Verwendung zu finden.

Dieses Werken macht mir großen Spaß und große Freude – ich vergesse auf die Zeit, auf´s Essen, mag gar nicht aufhören und rein ins Haus gehen.

Da war gestern in der Früh der Wunsch, einen Komposthaufen anzulegen, aber ohne Vorstellung, wo und wie. Und dann, beim Werken draussen, ist er einfach entstanden, ohne groß drüber nachzudenken – eins aus dem anderen, mit Hilfe der naheliegenden Dinge… alles war da, griffbereit sozusagen.

Dies war so ein schönes kleines Beispiel dafür, daß es einfach um´s Anfangen geht: Handy weg, Garteng´wand an und raus an die frische Luft, ein paar Werkzeuge und im Tun kommen die Impulse – einer nach dem anderen, Schritt für Schritt… und auf einmal ist das, was ich mir gewünscht hab (in dem Fall einen Komposthaufen anlegen) fertig und ich freue mich sehr! Ich iiebe es, wenn die Dinge so leicht passieren – fast wie von selbst, gut im Fluß!

Und das war kreativ, da ist etwas auf spielerische Weise entstanden!

Mir wird wiedermal bewußt, daß ich den Begriff Kreativität viel weiter fassen darf – er beschränkt sich nicht auf Gedichte und Blogartikel schreiben, auf´s Weben und Schmuckmachen, auf´s Malen und Collagen gestalten!

Jetzt sind offenbar größere „kreative Projekte“ dran und um diese umzusetzen, braucht es mich am Hof, braucht es mein AnwesendSein, mein Mich-Kümmern um den Hof und um meine ursprünglichen Visionen, was hier alles werden kann.

Immer wieder mal finde ich mich in meinem alten „Fahrwasser“: ich möchte wie früher unterwegs sein, im Camper meine Runden drehen und dabei liebe Freunde besuchen, Neues kennenlernen… manchmal ist es ja immer noch stimmig und schön, aber manchmal ist es eigentlich ein Energie-zerstreuen – wenn ich so flüchtig unterwegs bin, wenn´s eigentlich besser wäre, mich meinem neuen Zuhause zu widmen, mich darauf wirklich einzulassen, auf mehr DaheimSein, auf mehr Seßhaftigkeit.

Heute war ich nur daheim (das kommt nicht oft vor!)… es hat mich befriedigt und erfüllt; und es hat Freude gemacht!

LOOSEN THE GRIP

Loosen the grip – den Griff lockern…

Als ich noch ziemlich jung war, bin ich in einer Phase großer Verwirrung und Verzweiflung einige Male zu einer richtig guten Psychotherapeutin gegangen (zu der inzwischen bekannten und höchst anerkannten Christine Bauer-Jelinek).

Ich war damals sehr unter Druck durch ganz viele innere „ich muß“: „ich muß mich jetzt endlich entscheiden“, „ich muß dies oder jenes zu Ende bringen, abschließen“, “ich muß das schaffen“… oder auch: „ich darf keine Fehler machen“ usw…. und so war meine Welt damals ziemlich eng und angespannt.

In einer der Sitzungen hat Frau Bauer-Jelinek zu dieser Theamatik eine sehr einfache und sehr wirkungsvolle Übung mit mir gemacht: sie hat mich gebeten, an eine meiner „ich muß“-Geschichten zu denken und dabei beide Hände zur Faust zu schließen, richtig fest…. und dann sachte den Griff zu lockern und die Hände langsam zu öffnen… „was macht das mit dir“? wollte sie wissen, „wie fühlt sich das im Körper an? wie geht es deiner Geschichte? Hat sich an dem „ich muß“ etwas geändert?“

Oh ja! Etwas in mir hat sich ent-spannt – auf allen Ebenen – mental, körperlich, emotional.

Alles andere, was wir in den paar Sitzungen gemacht haben, hab ich vergessen (ist ja auch etwa 50 Jahre her!), doch diese Übung hab ich mir gemerkt – sie hat mir sehr geholfen, mich nicht selber so unter Druck zu setzen, nachzulassen, milder mit mir selbst zu werden…

Nun, wo ich mich viel mit dem bewußten Atmen beschäftige, würde ich die Übung noch mit dem Atem anreichern, würde sagen: … die Hände langsam öffnen und dabei ausatmen — mit einem Seufzer der Erleichterung! Ahhhh….

Loosen the grip!

Ich frage mich: Wo mache ich mir noch Druck? Woran halte ich noch fest?

An gewissen Gewohnheiten; an meinem Selbst-Bild, an einem Idealbild von mir… an einer Art Perfektionismus

Da darf die Sanftmut einziehen, die Milde, die Güte („ich darf auch Fehler machen!“)… und auch der Schalk, der Humor, Leichtgkeit und – – ganz essentiell — die LIEBE!

Also den festen Zugriff um alte fixe Gewohnheiten und Rituale lockern (sonst kommt womöglich der Systemsprenger Uranus heruntergeblitzt!)

Lockern…. ahhh… nicht nur die Hände, der ganze Körper ent-spannt sich, der Atem fließt ruhiger, ziemlich regelmäßig, trägt mich in die Stille, in ein stilles Sein, in eine neue Offenheit, in eine Empfänglichkeit für neue frische Impulse, Einfälle, Wünsche, Ideen…

Meine innere Welt lockert sich mehr und mehr, die innere Landschaft weitet sich, atmet freier, lädt ein – einfach zu SEIN, einfach ICH SELBST zu SEIN!

Den festen Griff um die alten Gebote lockern: „bleib im Rahmen“, „verhalte dich eher unauffällig“, „niemand soll denken, du bist total daneben, verrückt…“

Einfach ICH SELBST SEIN, auch wenn´s nicht der Norm entspricht, nicht üblich ist, vielleicht nicht gesellschaftlich anerkannt ist, vielleicht für manche Menschen ver-rückt wirkt…

Dieser „grip“, dieser feste Griff – eine Art Selbst-Beherrschung – macht sehr oft auch die Kehle eng, die Stimme klein und fremd; behindert den freien Fluß des Atems… und oft den ganzen Körper – zum Beispiel beim freien Tanzen… also den freien, scham-losen (ohne Scham!) Selbst-Ausdruck!

Immer wieder diese innere Bewegung von der Anspannung (etwas festhalten, auch zurückhalten) in die Ent-spannung – die „Faust öffnen“

Anspannung: Müssen, unbedingt etwas Wollen, Druck

Entspannung: „ich muß gar nix“; in die Ruhe kommen, in den ruhevollen Fluß des Atems!

Eine geschlossene Faust kann nichts nehmen, nichts aufnehmen, nichts annehmen;

In die offene Hand kann alles Mögliche fallen – schöne kleine und große Überraschungen, wundervolle Geschenke! Oh ja, ich weiß, ich hab´s erfahren dürfen, immer wieder… Gott sei DANK!

Frühlingsfreude!

Jedes Jahr wieder erscheint mir der Frühling wie ein Wunder, aber heuer ganz besonders – nach diesem sich zäh dahinhziehenden, nebligen, lichtarmen Winter!

Die Rückkehr der Farben, der Düfte, der wärmenden Sonnenstrahlen, des frischen Grüns! Ich freu mich so sehr über all dieses Knospen und Sprießen und Erblühen, jeden Tag mehr! So oft wie möglich geh ich draussen spazieren – in den Wäldern, in den Weinbergen, um nichts von diesem Wunder zu versäumen! Wieder barfuß gehen, wieder in der WIese liegen unter einem blühenden Baum und die Bienen summen hören, wieder den Wind auf der Haut spüren… wie gut das tut!

Ostern war ein wahres Freudenfest – doch recht farbenfroh mit all den bunten Blumen auf den Wiesen, im Wald, in den Gärten – auch in meinem Vorgarten!

Heuer sind da zwischen den Tulpen und den leuchtend gelben Märzenbechern auf einmal unzählige kleine, blaue Traubenhyazinthen aus der Erde gewachsen- wie kleine Wichtel – ich liebe sie sehr und sage ihnen das auch immer wieder; vielleicht werden´s drum immer mehr!?

Soviel Schönheit – große Dankbarkeit!

Weisse Ostern

Ich träume von Weissen Ostern!

Von wilden Zweigen mit weißen Blüten, von blank-weißen Eiern – neugeboren… alles wie neugeboren… rein, weiß und sehr schlicht

Ich hab geträumt von zahllosen Schneerosen, Christrosen im Eichenwald – der kühle Waldboden ein weißblühender Teppich

Und ich hab geträumt von vielen vielen vielen Schneeglöckchen, so vielen wie nie zuvor…

Ah ja! Es wird in Weiß gefeiert, in frischem, reinem Weiß… und natürlich in hellem Grün

Ungewohnt, ungewöhnlich und doch so stimmig!

Reines Weiß für den Neubeginn, für das Feiern der Geburt, der Wiedergeburt:

Ein neues Frühjahr, ein neuer Zyklus, eine neue Erde

Ein feines Rosa für die Liebe

Ein schönes Gelb für die Sonnenkraft

Und ein helles Mittelblau für die Wasser des Lebens.

Ein Neubeginn auch in mir, hellweiße Dankbarkeit – gut gehimmelt in weißblühenden, nach Honig duftenden Birnbaumkronen und gut geerdet im von Christrosen übersäten Waldboden meiner inneren Heimat

Gut jetzt hier ankommend – im weiten weißen Land der Seele!

LET IT GO LET IT BE LET IT FLOW

Das sind vielleicht herausfordernde Zeiten, es gelingt mir immer seltener, all diese Intensität, die ich erlebe in Worte zu fassen…

Daß es tatsächlich um einen tief tief tiefgreifenden Wandel geht, individuell und kollektiv, das spüre ich sehr deutlich; daß Vieles nicht mehr so geht, wie ich´s gewohnt bin, das spüre ich auch, zum Teil schmerzlich – da spielt mein Körper nicht mehr mit!

Mir scheint, er – dieser mein wundervoller, großartiger Körper – hat genug davon, daß ich seine Rufe und Signale immer wieder übergehe, daß ich seine Ruhebedürftigkeit nicht ernst nehme, daß ich meinen allzu lieben Gewohnheiten so oft mehr Raum gebe als seinen Bedürfnissen…

Mir scheint, er fordert nun mehr seine Rechte ein und gibt mir zu verstehen: hey! wenn du gesund bleiben und ein gutes Leben haben willst, dann hör besser auf mich! Du mußt nicht mehr wie mit 50 herumrennen und die Dinge so machen wie immer – halt ein, halte inne, lausche, fühl mich, werd still! Atme!

Ganz deutlich hab ich diese Aufforderung vor Kurzem während eines 8-tägigen Aufenthaltes in Süditalien zu spüren bekommen: genau am Tag des Abfluges (vor knapp zwei Wochen) ist eine heftige Erkältung ausgebrochen, die mich – gemeinsam mit dem schlechten Wetter auch im Süden – regelrecht niedergestreckt hat! Gemeinsam mit einer Freundin wollte ich dem ewigen Grau, dem Nebel und der Dauerkälte im Weinviertel entkommen, nur um dort im Süden auch im Grau und in Regen und Sturm zu landen – und in einer großen körperlichen Schwäche, na toll!

Anfangs war ich ziemlich frustriert, doch nach und nach hat sich etwas in mir entspannt, in eine Art Hingabe hinein – es ist wie es ist – – let it be, allow it, just let it be!

Und mit diesem Nachgeben, mit diesem Loslassen von Widerständen konnte ich dann ganz gut SEIN, teils im Bett, teils ganz langsam draussen unterwegs in der einen oder anderen Hafenstadt rund um Bari. Dieses innerlich Weichwerden, dieses Loslassen der fixen Vorstellungen, wie etwas sein sollte, tut unendlich gut! Es gab kostbare Momente, in denen ich die verborgene Perle in diesen so widrig erscheinenden äußeren Umständen erkennen und erleben durfte… und es geht ja weiter!

Nun bin ich seit einigen Tagen wieder zurück im Dorf, in meinem Hof, bin noch nicht gesund, immer noch geschwächt, auch wenn Husten und Schnupfen deutlich besser geworden sind.

Nun bin ich so weichgeklopft, daß ich gut auf meinen Körper hören kann, ihm die Ruhe gönne die er braucht, erinnere mich in diesem Ruhig-Werden immer öfter ans bewußte Atmen, an sanfte Bewegungen, wenn da Schmerzen sind, ans Summen in die blockierten Stellen… höre Musik, die mir guttut… alter Schmerz kommt hoch, Tränen fließen, dann tiefe innere Stille und Frieden!

What a time!

Steht denn dieses Bedürfnis nach innerer Stille und Rückverbindung nicht in krassem Gegensatz zur Energie des Feuerpferdes mit seiner vorwärtsstrebenden Dynamik (dessen Jahr eben erst begonnen hat) – das hab ich mich öfter gefragt… da hat mir ein gestriges Interview mit Tatjana Garcia, einer spirituellen Lehrerin die ich sehr schätze, richtig gut getan! Sie hat von der Bedeutsamkeit der Stille gesprochen; wie wichtig es gerade in diesen sich immer mehr beschleunigenden Zeiten es ist, immer wieder Einkehr zu halten im inneren Raum der Stille, sich mit seinem göttlichen Ursprung zu verbinden. Wenn wir das nicht tun, wird aus fokussierter, von einer Vision getragenen dynamischen Vorwärtsbewegung leicht ein blinder, erschöpfender und nervenzehrender Aktivismus.

Während dieser Woche in Italien kam der Walk of Peace der buddhistischen Mönche nach über zwei Monaten zu seinem Ende; sie haben in Washington D.C. ihr Ziel erreicht.

In Texas haben sie begonnen, für den Frieden zu gehen, durch widrigste äußere Umstände hindurch; was wie ein kleiner Fluß begonnen hat, ist zu einem immer mächtigeren Strom angewachsen, der quer durch das Land geflossen ist – ein Strom von Liebe, von Mitgefühl, von Kraft und Hingabe, der immer mehr Menschen erreicht und immer mehr Herzen geöffnet hat.

Ich hab ihren Marsch quer durch die USA, begleitet von einem ehemaligen wunderlieben Straßenhund, im Internet immer öfter mitverfolgt – Zeugin dieses wundervollen Ereignisses sein zu dürfen, hat mich tief berührt und mir geholfen, mein Herz auch unter nicht so angenehmen Umständen zu öffnen, vor allem auch für mich selbst.

Ein großes Geschenk, das uns diese wundervollen Mönche gemacht haben, große Dankbarkeit!

Ich bin also wieder mal in einem Prozeß, in dem ich lernen und üben darf, meine Schwäche und Verletzlichkeit voll und ganz anzunehmen; ich darf erkennen, daß das “Unten-Sein“ nicht bedrohlich sein muß, sondern mich „ganzer“ macht, runder; dieses Weichwerden und EmpfänglichSein, das sich in der Hingabe zeigt, ist im Grunde wunderschön!

Und dann wird mir klar, daß ich dieses Stillwerden so sehr brauche, wenn ich wirkliche Veränderungen in meinem Leben erfahren und ermöglichen möchte!

In dieser Stille, diesem inneren Ruhen kommen klare Einsichten, die ich überhöre, wenn ich auf alte Art und alten Gewohnheiten verhaftet unterwegs bin (Ablenkungen, hierhin und dorthin, dieses und jenes, oft mit wenig Focus und Geduld…); es fühlt sich richtig gut an, wenn der feste Griff um altgewohnte Abläufe, Aktionen und Reaktionen sich lockert, wie wenn eine Art Starre sich löst!

Dieser Winter hat mir ganz schön zugesetzt – kaum Sonne, langer Dauerfrost, viel, ganz viel Nebel und Grau… und natürlich das immer verrückter werdende weltpolitische Geschehen…

Heute Vormittag – auf meiner Yogamatte liegend: atmend, summend, weinend, mich sachte bewegend, betend, dankend – ganz plötzlich ist die Sonne aus den eben noch regenschweren Wolken hervorgekommen und hat mich sanft und liebevoll angestrahlt – ein wunderschönes Geschenk!

Es wird! Es wird wieder Frühling, die Starre beginnt sich zu lösen, das Licht kommt zurück!

Let it go, let it be, let it flow!

Widerstand zwecklos! Atmen!

Heute ist ein Sch….tag, aber was soll´s? Nach dem wunderschönen Sonnentag gestern, der schon erste zarte Frühlingsgefühle geweckt hat (nach einer langen Reihe von endlos trüben, eisigen Tagen heute schon wieder dicker Nebel, aus dem es ohne Unterlaß herunternieselt (wie schon den ganzen Dezember lang)…

Blick aus dem Zug

Ja, nicht fein, aber was soll´s?

Meine Stimmung passt zunächst genau zu dieser Wetterlage – dicker Frust und wallender Zorn über unerwartete, mir ungerechtfertigt erscheinende neue Rechnungen – in Zusammenhang mit meinem alten Hof, der nicht und nicht aufhört, Geld zu verschlingen, verstärkte Rückenschmerzen (kein Wunder bei all der Säure, die Ärger und Zorn im Körper produzieren und Schmerzen anheizen!), ein Mittagessen (Kohlsuppe), das mir schwer im Magen liegt….

Und ja, so ist es, Widerstand ist zwecklos, sinnlos, macht alles nur schlimmer!

Ein Schrittchen oder zwei zurücktreten und alles gut wahrnehmen – den Zorn, den Frust, die Gedanken dazu, den Körper und das was er zu sagen hat…. und ATMEN!

Atmen, atmen, atmen, durch alles hindurchatmen – durch den Zorn, den Frust, den Stein im Magen, durch die brennenden Rückenschmerzen…

Ein kleinwenig die Flügel ausklappen und rauf auf´s nächste Mäuerchen – ein kleiner Perspektivenwechsel – oh mei, so ein Herumgefuhrwerke und Gestampfe und Geschimpfe, solche Aufwallungen, solch trübe Blickwinkel!

Ja, genau so genau so genau so und es darf genau so sein… ich übe, ohne Widerstand zu sein;

ich übe, mit all dem präsent zu sein und zu atmen, mich gut zu spüren und gut zu mir zu sein (mich nicht auch noch dafür zu beschimpfen!)… dieses Ja macht mich weicher und das fühlt sich doch gut an!

Gestern ein Hoch, heute ein Tief, ja ok, so ist es nun mal…

Aber nein, nicht nur tief heute – zwischendurch gab es auch etwas Schönes, Berührendes: in Krems in der Ausstellung von Regula Dettwieler; sie hat ein sehr sympathisches „Herbarium der Gefühle“ geschaffen: von verschiedensten Menschen der näheren und weiteren Umgebung hat sie auf ihre Bitte hin getrocknete Pflanzen bekommen und sie befragt, welche Gefühle sie damit verbinden; mit diesen Aussagen hat sie die Pflanzen „beschriftet“ – also mit persönlichen Erinnerungen und Gefühlen anstatt mit lateinischen Namen und botanisch-wissenschaftlichen Fakten.

Die Blumen sind aus ihrem wilden Garten, schreibt Melitta. „Gefühl der Dankbarkeit, Glück, Verzückung, Bewunderung, Staunen, jede Blüte ist ein Gebet“

… die Yucca-Palme „Adalbert“ , die die Sammlerin schon sehr lange begleitet! Sehr symathisch!

„Die Blume ist ein Gefühl der Zeit“, schreibt der Thomas, „weil sie in jeder Jahreszeit blüht.“

Efeu, es geht um Efeu! Anna sagt: „Als Kind kletterte ich oft auf einen Baum, der von Efeu umwuchert war. In den Kletterpausen setzte ich mich in das Gras und habe Gänseblümchen den Kopf abgebissen.“

Das hat mit sehr gefallen und mich berührt! Und hat mich lachen lassen! Danke Regula, für diese schöne Idee und für ihre Umsetzung!

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Mittlerweile ist es Abend geworden, ich bin wieder zu Hause und mehr und mehr in Frieden mit mir und dieser verrückten, schrecklichen, wundervollen Welt!

ATMEN! Bewußt und voll zu atmen ist ein JA, ein volles Ja zu dem was IST – zu den Schrecken, den Wunden und den Wundern!

DANKE, daß es mich atmet, daß ich frei atmen kann, daß mich dieser Atem am Leben, in diesem meinem Körper sein läßt! DANKE!

Viel Schönes!

In den letzten Tagen, genauer gesagt seit dem Heiligen Abend, durfte ich viel Schönes „sammeln“ – viele schöne Erlebnisse und Eindrücke! Die ich gerne fotografiere,wenn´s grad passt…

(weih-)nächtliches Bambuswäldchen in Opatja

Morgenstimmung in Opatja (endlich Sonne!)

Freude!

Wieder zurück in Wien – schöne kleine Geschenke und schöne Gerade-noch-Weihnachtsstimmung:

Nun noch zwei schöne Zitate, die mich berührt haben:

Ein wunderschönes von Rumi: „Ich rief nach Gott und die Liebe antwortete. Ich suchte nach der Liebe und meine Seele öffnete sich wie eine Rose.“ Ich liebe Rosen sehr – eine weiße hat vor meinem Fenster (in der Wiener Wohnung) vor Weihnachten noch geblüht und eine rosarote hat sich mir auf dem Hügel oberhalb von Opatja gezeigt und geschenkt!

Und das andere, sehr liebenswerte Zitat, hab ich im Netz gefunden, von einer gewissen Karin, die sympathische Zeichnungen dazu macht (karindrawings): „Liebes, das hast du wirklich gut gemacht, dieses ganze wilde Jahr. Mit allem, was da drin war. Jetzt mach mal Pause zum Sortieren!“

Oh ja, jetzt ist die beste Zeit für eine Pause!

Vermehrt Schönes!

Endlich Sterne, endlich Sonne!

Nachdem ich wochenlang keine Sterne, keine Sonne gesehen hab wegen des wochenlangen dicken feuchten Nebels, war ich wie ausgehungert nach Licht und Wärme. Die Enttäuschung war groß, als wir am 22. Dezember hier am Meer in Opatja angekommen sind und der angeblich seit Tagen blaue Himmel bei unserer Ankunft in der Abenddämmerung gerade dabei war, sich wieder dick mit Wolken zu bedecken! Und das ist dann auch in den nächsten beiden Tagen so geblieben, nur daß noch der Regen dazu gekommen ist! Und dann gestern in der Heiligen Nacht hat sich der Himmel geöffnet und endlich habeen sich wieder Sterne gezeigt – zunächst war´s nur ein vages dünnes Blinken und dann immer deutlicher, immer mehr! Als hätte der Himmel geantwortet auf das Öffnen der Herzen, auf die eintretende kollektive Entspannung, auf die wiedergefundene Verbundenheit! Das hat mich sooo froh und dankbar gestimmt – was für ein schönes Weihnachtsgeschenk! Mit der Hoffnung auf Sonne am kommenden Tag bin ich glücklich und zufrieden eingeschlafen.

Und tatsächlich: heute früh ist der Himmel blau, die Sonne lacht vom Himmel, das Meer glitzert und schäumt und wir freuen uns und lachen vor Begeisterung!

Ein wunderschöner Weihnachtstag, wir machen einen Ausflug in ein Städtchen etwas weiter südlich von Opatja und genießen alles – die Farben, die gischtenden hohen Wellen, Sonne und Wind, die unterschiedlichen Farben des winterlichen Meeres… so viele Geschenke!

Schon wieder Weihnachten!

Bis jetzt hab ich die Adventzeit immer sehr geliebt, nicht den Rummel, aber die dahinterliegende Stille und Dunkelheit, die so mystisch und wohltuend ist und einlädt, mehr nach innen zu gehen und diese Stille wirklich zu erfahren. Heuer ist für mich vieles so anders – diese Ruhe und stille Vorfreude hat sich nicht wirklich eingestellt oder nur manchmal, obwohl es am Land, im Dorf ja sehr ruhig ist… Da war dieser fast ständige Nebel im Osten Österreichs, die feuchte Kälte, kaum Sonne, da ist diese immer noch ver-rückter und bedrohlicher erscheinende geopolitische Situation, die auf die kollektive Stimmung drückt – als würden freudvolle Lebensimpulse mehr und mehr überschattet…

Ich halte immer noch zu meinem Leitspruch (der mir spätestens seit der C-Zeit wirklich geholfen hat, durch diese herausfordernden Zeiten zu navigieren): „Laß dich nicht ins Bockshorn jagen!“, aber in den letzten Wochen war´s mir oft mühsamer, innerlich zentriert und friedvoll zu bleiben… gelassen die Verbundenheit und Herzenergie zu spüren… was allerdings immer geholfen hat und nach wie vor noch immer hilft: in Gemeinschaft von ähnlich ausgerichteten Menschen zu sein, die Atemreisen und in der Natur zu gehen…

In die Natur zu gehen, hat mir auch heute geholfen, nach innerlioch zum Teil holprigen und unrunden Tagen wieder gut bei mir anzukommen und mich im Herzen verankert zu spüren. Seit zwei Tagen bin ich – so wie im Vorjahr – mit einer Freundin in Opatja, ganz oben in Istrien, am geliebten Mittelmeer. Im Vorjahr war alles wunderschön – viele Sonnenstunden, phantastische glutvolle Sonnenuntergänge, in der Sonne am Meeresufer Cappucino trinken, die Farben des Meeres im Winter und vor allem die Pause von meiner Baustelle (hab im November 2024 begonnen mit der Renovierung des alten Hofes im Weinviertel). Und ja, auch in dieser Hinsicht ist heuer alles anders: trübes Wetter und Regen auch hier und freudvolle Weihnachtsstimmung will sich nicht so recht einstellen, eher unterschwellige Gereiztheit und das Bedürfnis nach Rückzug. Astrologen haben dies ja beschrieben: sehr saturnin geprägte Konstellationen, alle Planeten in Wasser- und Erdzeichen, also keine ausgelassene Feierstimmung!

Es hat mich heute Nachmittag in die Natur gezogen, weg von den weihnachtlichen Blinkelichtern, rauf in die Hügel; ein schöner alter Saumpfad durch Loorbeerwälder, vorbei an Rosmarin, Lavendel, Ilex – wunderbar! Mit jedem Schritt ist etwas in mir weicher geworden, zunächst kam da die Traurigkeit, – der Schmerz, nicht in innerem Frieden und in Liebe zu sein, also mich irgendwie getrennt zu fühlen… dieses Weichwerden dankbar wahrnehmen, den Schmerz zuzulassen tut so gut und ist immer wieder ein Schlüssel in den Herzraum, Raum der bedingungslosen Liebe, in die Verbundenheit!

In diesem Weichwerden und Schmerz zulassen geschieht Wandlung und Freude wird wieder frei!

Im Gehen und achtsamen und liebevollen Wahrnehmen der Natur, der geliebten mediterranen Vegetation ist ein wunderschöner kleiner Weihnachtsstrauß entstanden – zunächst nur aus Lorbeer, Rosmarin und Ilex. So schön, hab ich gedacht, und es wär noch schöner mit ein bißchen Farbe, mit roten Beeren zum Beispiel; kurz danach hab ich auf einem Baumstumpf zwei abgeschnittene Ilexzweige liegen gesehen, voll mit leuchtend-roten Beeren! Oh! Danke!

Der Wunsch nach ein paar Blumen hat sich auch umgehend erfüllt und zuletzt die Sehnsucht nach einer Rose für den Strauß. Und da war sie schon – fast die letzte auf ihrem dornigen Strauch. Danke, danke! Ich kann fühlen, wie sich mein Herz in Dankbarkeit weitet und öffnet: ich kann wieder Liebe und Verbundenheit erleben! Es ist das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht hab, es ist das schönste Weihnachtsgeschenk! DANKE DANKE DANKE!

Danke an meine guten Geister und danke auch an mich – daß ich drangebllieben bin, daß die LIebe und die Verbundenheit mir so wichtig ist, letztlich mehr als alles andere.

Und nun, in der Stille: einfach DANKBARKEIT! In der Stille ankommen – im (Weihnachts-)Frieden SEIN, im fließenden Atem SEIN, gut im Körper, gut gehimmelt, gut geerdet SEIN, und im Herzen ist „ein Ros entsprungen…“… wie schön!

Neue Räume, neue Erfahrungen, neue Inspirationen

Seltsam, daß mein Bedürfnis, meine Lust zu schreiben nachgelassen hat, seit ich wieder sesshaft geworden bin… am stärksten war dieses Bedürfnis während der eineinhalb nomadischen Jahre, in denen ich meistens im Camper gelebt hab… vielleicht ist das so, weil meine Kreativität seither andere Ausdrucksmöglichkeiten findet, nämlich meinen neuen Wohn- und Lebensraum zu gestalten… und damit bin ich ganz schön beschäftigt!

Es war ein großer Augenblick Anfang August diesen Jahres, als die Bau- und Renovierungsarbeiten innen im Wohnbereich abgeschlossen waren: alles neu, alles leer und klar, wie die weiße Leinwand für einen Maler! Ich konnte gar nicht gleich anfangen, diese Leere zu füllen, wollte sie erstmals auf mich wirken lassen (und außerdem wollte ich im August noch den endlich eingekehrten Sommer genießen) und dann, im Herbst hab ich langsam begonnen, erste Möbelstücke aus dem Heustadl (wo seit einem dreiviertel Jahre alles gelagert war) rüber in die Wohnräume zu bringen. Es hat immer wieder gedauert, bis ich intuitiv wußte, wo etwas hingehört, aber dann war´s ganz klar. Jedes Stück hat seinen Auftritt bekommen wie ein Solist, hat mich seine Wirkung auf den Raum erfahren lassen und es war erstaunlich, wie viele Dinge dadurch eine ganz neue Wertigkeit und Schönheit bekommen haben; fast so, als würde ich sie erst jetzt richtig sehen und wahrnehmen – jetzt in diesen völlig neuen Zusammenhängen und befreit von altem Ballast!

Immer wieder hab ich gedacht: Wie innen, so außen! Was passiert da eigentlich synchron IN mir? Nun, was ich wahrnehme: eine Verschiebung der Wertigkeiten, ein völlig neues Leben in völlig neuen Zusammenhängen, vieles, was mir immer so wichtig war, tritt in den Hintergrund (zum Beispiel die allzeit freie Beweglichkeit im Außen, also die äußere Freiheit); statt dessen ist ein starkes commitment führend geworden, also die Hingabe und Ausrichtung auf ein großes Projekt und vieles ist entsorgt worden: Dinge, die nicht mehr wirklich wichtig sind und deren Anblick mir keine Freude mehr bereitet (ich mag nur mehr von Dingen umgeben sein, die mein Herz erfreuen! Und das gilt auch für Menschen!).

Nun ja, und so ist nach und nach ein mir sehr angenehmer, neuer Wohnraum entstanden, in dem viele meiner alten Möbel und Dinge einen neuen Platz gefunden haben und nun in größerer Klarheit und Einfachheit Wirkung entfalten; viele schöne Dinge hab ich entweder von lieben Freunden geschenkt bekommen (Dinge, die sie nicht mehr brauchen) oder sehr günstig auf Flohmärkten, in willhaben und vor allem im sympathischen Altwarenladen von Peter in Gars am Kamp erworben – Dinge, die ganz genau an diese oder jene Stelle passen – ganz erstaunlich und wunderbar!

Na ja, und dann mein Bedürfnis, an allen möglichen Stellen „Altäre“ zu gestalten (ich hab ja schon mal ausführlich in einem Blog-Beitrag darüber geschrieben); diese kleinene Gestaltungen entstehen einfach intuitiv, wollen ausdrücken und mich erinnern an das, was mir wirklich wichtig ist (an den Weg des Herzens, an die Liebe zu den Ahnen, ans wache GewahrSein und ans bewußte Atmen, an die kindliche Verspieltheit und den Humor, an die innere Stille, an die Qualität, die der jeweiligen Jahreszeit innewohnt, an die Verbindung zu Mutter Erde und an die Dankbarkeit für ihre wundervollen Geschenke, zu den Naturgeistern usw…

Weg des Herzens

Erntedank

sinnliches Nichts-Tun

Dank an all das gute Holz zum Feuermachen

Es ist also gelungen, mir vor dem Winter noch ein Nest zu schaffen, in dem ich mich wohlfühle – wie heißen die Zeilen in diesem schönen Rilke-Gedicht….? …wer sich im Spätherbst noch keine heimelige Wohnstatt geschaffen hat, der wird es nicht mehr tun… so ähnlich, sinngemäß…)

Sehr zu diesem Wohlgefühl trägt der Küchenherd bei, den ich fast jeden Abend einheize (ganz wichtig bei diesem feuchkalten Dauernebel hier im Weinviertel!); ich hab das Gefühl, daß diese Holzfeuerwärme richtig heilsam ist für mich, ich spür sie bis in die Knochen hinein, wenn ich auf meinem türkischen Hockerchen (das mich schon über 50 Jahre lang begleitet!) vor dem Herd sitze, dem Lodern des Feuers lausche und mich bis tief in die Gewebe hinein wärmen lasse!

Ich liebe es, Feuer zu machen und es zu hüten, in die Glut zu schauen und alles mögliche darin zu sehen (manchmal wie in einem Orakel!) – wunderbar!

Oben auf dem Herd köchelt Wasser in einem großen Topf, das – angereichert durch die Energie des Feuers – mir ebensfalls heilsam und wunderbar weich erscheint! Das Wasser liebt es und mein Körper liebt es – ich hab das Gefühl. daß er es besonders gut und gerne aufnehmen kann!

So erlebe ich diese Adventzeit trotz des ständigen dicken feuchten Nebels als gut durchwärmt und fühle mich gut aufgehoben; trotz des immer irrer werdenden Weltgeschehens kann ich manchmal, immer wieder Gott sei Dank die darunter liegende Stille, die der Dunklen Zeit innewohnende Mystik und Heiligkeit erfühlen.

Eine meiner „Eselsbrücken“, um wieder in die Präsenz zu kommen, wenn ich im Gedankenkarusell unterwegs bin, ist: I… A… Ahhh! Innehalten, Atmen, Ahhh (Ahhh aus dem Herzen); oder – die längere Version: innehalten, atmen, mich gut im Körper präsent fühlen, mich gut himmeln und gut erden, im Herzen verankern, im Kiefer gut entspannen – ahhh, jetzt und hier!

Die Ausbildung zur Atemlehrerin ist eine großartige Inspiration, immer öfter innezuhalten, bewußt zu atmen und somit präsent zu sein; sie gibt meinem jahrzehntelangen Credo: „Atem, Stimme und Bewegung – Schlüssel zur Lebendigkeit“ eine neue Dimension: „Atem, Stimme und Bewegung -Schlüssel zur Heilung“.

Danke, danke, danke!