Sooo wichig -ein guter Stand!

Ein guter Stand – sooo wichtig in dieser Umbruchszeit, in der ganz große Verschiebungen der alten Ordnungen geschehen, in der die alten maroden Systeme mehr und mehr bröckeln, in der wir nicht wissen, was morgen sein wird (das wissen wir letztlich eh nie, aber nun ist es viel deutlicher zu spüren!), in der alte, scheinbare Sicherheiten gar nicht mehr so sicher sind, in der wir mit immer mehr Täuschungen und falschen Erzählungen geflutet werden und es manchmal schwer zu unterscheiden ist, was denn nun stimmt und was nicht – es sind wahrlich herausfordernde Zeiten und doch mit wundervollem Potential für Durchbrüche in ein viel freieres, bewußteres, schöpferisches Leben im Einklang mit unserem Seelenauftrag. In ein freundliches, wohlwollendes Miteinander mit unseren Mitmenschen und mit unserer Umwelt – mit den Tieren und Pflanzen, mit der Erde, mit der Natur…

Ein guter Stand – wie finde ich also einen guten Stand?

Durch Üben! Wir können üben, uns immer wieder zu erden, das heißt die Füße gut auf dem Boden zu spüren, uns vorstellen, wie wir – wie ein Baum – kräftige Wurzeln in die Erde unter unseren Füßen wachsen lassen und somit gut verwurzelt zu sein!

Das ist die eine Richtung: runter, uns in der Erde verankern; durch diese Wurzeln können wir die nährende, mütterliche, stärkende und stabilisierende Energie der Erde herauf atmen, in unseren Körper hinein, in unser Herz und sogar weiter, bis über den Kopf hinaus, himmelwärts!

Das ist die andere Richtung: nach oben, hinauf in Richtung zur Sonne, in die lichtvollen liebevollen geistigen Welten. Dorthin, wo unser Höheres Selbst „wohnt“.

Ich stelle mir Luftwurzeln, Lichtwurzeln vor, die von meinem Kopf, vom Scheitelchakra nach oben wachsen – wie die luftige Krone eines Baumes. Durch diese Krone fließt der Atem, ich atme licht-und liebevolle Energien aus den himmlischen Gefilden, von meinem Höheren Selbst in mich hinein und lasse diese Energien sich mit dem Atem in mir verteilen und schicke sie hinunter bis in die Füße und durch die Erdwurzeln bis in die Erde. Rauf und runter – ich atme die Erdenergien rauf und die himmlischen Energien runter, sie fluten mein Herz, den ganzen Körper und schenken mir so ein gutes Empfinden von Verbundenheit, von Verläßlichkeit, von einem guten Stand!

Also gut verwurzelt nach unten und nach oben, wie ein Baum und mein Körper kann sich anfühlen wie ein atmender Stamm, wie eine pulsierende Energiesäule, wie eine Brücke zwischen Himmel und Erde!

Der bewußt-geführte Atem ist also ganz wesentlich, das Gut-im-Körper-präsent-Sein, das Sich-Erden und Sich-Himmeln, die Verankerung im Herzen und – was mir noch ganz wichtig ist: den Kiefer, also die kräftigen Kaumuskeln zu entspannen sowie eine freie, leuchtende Stirn.

Womit ich wieder bei meinen geliebten „7 WASAS“, über die ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben habe, angekommen bin.

Diese 7 WASAS (ich hab den Namen erfunden, um diese Praxis irgendwie benennen zu können!) sind mir ganz wichtig geworden und ich übe sie jeden Tag, immer wieder – im Stehen, beim Warten an der Supermarktkasse, beim Gehen, im Sitzen, beim Tanzen…

Sie helfen mir mittlerweile recht rasch, in einen Zustand der Verbundenheit zu kommen, im Hier & Jetzt zu sein und eben einen guten Stand zu haben!

Einen guten Stand haben – nicht nur körperlich, sondern auch auf der emotionalen und mentalen Ebene.

Mit einem Wort: PRÄSENT SEIN, GANZ! Als dieses atmende, lebendige, fühlende lichtvolle Wesen in diesem meinem wundervollen Körper – diesem Wunderwerk der Schöpfung, das mir das Leben hier auf dieser Erde ermöglicht