Viel Schönes!

In den letzten Tagen, genauer gesagt seit dem Heiligen Abend, durfte ich viel Schönes „sammeln“ – viele schöne Erlebnisse und Eindrücke! Die ich gerne fotografiere,wenn´s grad passt…

(weih-)nächtliches Bambuswäldchen in Opatja

Morgenstimmung in Opatja (endlich Sonne!)

Freude!

Wieder zurück in Wien – schöne kleine Geschenke und schöne Gerade-noch-Weihnachtsstimmung:

Nun noch zwei schöne Zitate, die mich berührt haben:

Ein wunderschönes von Rumi: „Ich rief nach Gott und die Liebe antwortete. Ich suchte nach der Liebe und meine Seele öffnete sich wie eine Rose.“ Ich liebe Rosen sehr – eine weiße hat vor meinem Fenster (in der Wiener Wohnung) vor Weihnachten noch geblüht und eine rosarote hat sich mir auf dem Hügel oberhalb von Opatja gezeigt und geschenkt!

Und das andere, sehr liebenswerte Zitat, hab ich im Netz gefunden, von einer gewissen Karin, die sympathische Zeichnungen dazu macht (karindrawings): „Liebes, das hast du wirklich gut gemacht, dieses ganze wilde Jahr. Mit allem, was da drin war. Jetzt mach mal Pause zum Sortieren!“

Oh ja, jetzt ist die beste Zeit für eine Pause!

Vermehrt Schönes!

Endlich Sterne, endlich Sonne!

Nachdem ich wochenlang keine Sterne, keine Sonne gesehen hab wegen des wochenlangen dicken feuchten Nebels, war ich wie ausgehungert nach Licht und Wärme. Die Enttäuschung war groß, als wir am 22. Dezember hier am Meer in Opatja angekommen sind und der angeblich seit Tagen blaue Himmel bei unserer Ankunft in der Abenddämmerung gerade dabei war, sich wieder dick mit Wolken zu bedecken! Und das ist dann auch in den nächsten beiden Tagen so geblieben, nur daß noch der Regen dazu gekommen ist! Und dann gestern in der Heiligen Nacht hat sich der Himmel geöffnet und endlich habeen sich wieder Sterne gezeigt – zunächst war´s nur ein vages dünnes Blinken und dann immer deutlicher, immer mehr! Als hätte der Himmel geantwortet auf das Öffnen der Herzen, auf die eintretende kollektive Entspannung, auf die wiedergefundene Verbundenheit! Das hat mich sooo froh und dankbar gestimmt – was für ein schönes Weihnachtsgeschenk! Mit der Hoffnung auf Sonne am kommenden Tag bin ich glücklich und zufrieden eingeschlafen.

Und tatsächlich: heute früh ist der Himmel blau, die Sonne lacht vom Himmel, das Meer glitzert und schäumt und wir freuen uns und lachen vor Begeisterung!

Ein wunderschöner Weihnachtstag, wir machen einen Ausflug in ein Städtchen etwas weiter südlich von Opatja und genießen alles – die Farben, die gischtenden hohen Wellen, Sonne und Wind, die unterschiedlichen Farben des winterlichen Meeres… so viele Geschenke!

Schon wieder Weihnachten!

Bis jetzt hab ich die Adventzeit immer sehr geliebt, nicht den Rummel, aber die dahinterliegende Stille und Dunkelheit, die so mystisch und wohltuend ist und einlädt, mehr nach innen zu gehen und diese Stille wirklich zu erfahren. Heuer ist für mich vieles so anders – diese Ruhe und stille Vorfreude hat sich nicht wirklich eingestellt oder nur manchmal, obwohl es am Land, im Dorf ja sehr ruhig ist… Da war dieser fast ständige Nebel im Osten Österreichs, die feuchte Kälte, kaum Sonne, da ist diese immer noch ver-rückter und bedrohlicher erscheinende geopolitische Situation, die auf die kollektive Stimmung drückt – als würden freudvolle Lebensimpulse mehr und mehr überschattet…

Ich halte immer noch zu meinem Leitspruch (der mir spätestens seit der C-Zeit wirklich geholfen hat, durch diese herausfordernden Zeiten zu navigieren): „Laß dich nicht ins Bockshorn jagen!“, aber in den letzten Wochen war´s mir oft mühsamer, innerlich zentriert und friedvoll zu bleiben… gelassen die Verbundenheit und Herzenergie zu spüren… was allerdings immer geholfen hat und nach wie vor noch immer hilft: in Gemeinschaft von ähnlich ausgerichteten Menschen zu sein, die Atemreisen und in der Natur zu gehen…

In die Natur zu gehen, hat mir auch heute geholfen, nach innerlioch zum Teil holprigen und unrunden Tagen wieder gut bei mir anzukommen und mich im Herzen verankert zu spüren. Seit zwei Tagen bin ich – so wie im Vorjahr – mit einer Freundin in Opatja, ganz oben in Istrien, am geliebten Mittelmeer. Im Vorjahr war alles wunderschön – viele Sonnenstunden, phantastische glutvolle Sonnenuntergänge, in der Sonne am Meeresufer Cappucino trinken, die Farben des Meeres im Winter und vor allem die Pause von meiner Baustelle (hab im November 2024 begonnen mit der Renovierung des alten Hofes im Weinviertel). Und ja, auch in dieser Hinsicht ist heuer alles anders: trübes Wetter und Regen auch hier und freudvolle Weihnachtsstimmung will sich nicht so recht einstellen, eher unterschwellige Gereiztheit und das Bedürfnis nach Rückzug. Astrologen haben dies ja beschrieben: sehr saturnin geprägte Konstellationen, alle Planeten in Wasser- und Erdzeichen, also keine ausgelassene Feierstimmung!

Es hat mich heute Nachmittag in die Natur gezogen, weg von den weihnachtlichen Blinkelichtern, rauf in die Hügel; ein schöner alter Saumpfad durch Loorbeerwälder, vorbei an Rosmarin, Lavendel, Ilex – wunderbar! Mit jedem Schritt ist etwas in mir weicher geworden, zunächst kam da die Traurigkeit, – der Schmerz, nicht in innerem Frieden und in Liebe zu sein, also mich irgendwie getrennt zu fühlen… dieses Weichwerden dankbar wahrnehmen, den Schmerz zuzulassen tut so gut und ist immer wieder ein Schlüssel in den Herzraum, Raum der bedingungslosen Liebe, in die Verbundenheit!

In diesem Weichwerden und Schmerz zulassen geschieht Wandlung und Freude wird wieder frei!

Im Gehen und achtsamen und liebevollen Wahrnehmen der Natur, der geliebten mediterranen Vegetation ist ein wunderschöner kleiner Weihnachtsstrauß entstanden – zunächst nur aus Lorbeer, Rosmarin und Ilex. So schön, hab ich gedacht, und es wär noch schöner mit ein bißchen Farbe, mit roten Beeren zum Beispiel; kurz danach hab ich auf einem Baumstumpf zwei abgeschnittene Ilexzweige liegen gesehen, voll mit leuchtend-roten Beeren! Oh! Danke!

Der Wunsch nach ein paar Blumen hat sich auch umgehend erfüllt und zuletzt die Sehnsucht nach einer Rose für den Strauß. Und da war sie schon – fast die letzte auf ihrem dornigen Strauch. Danke, danke! Ich kann fühlen, wie sich mein Herz in Dankbarkeit weitet und öffnet: ich kann wieder Liebe und Verbundenheit erleben! Es ist das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht hab, es ist das schönste Weihnachtsgeschenk! DANKE DANKE DANKE!

Danke an meine guten Geister und danke auch an mich – daß ich drangebllieben bin, daß die LIebe und die Verbundenheit mir so wichtig ist, letztlich mehr als alles andere.

Und nun, in der Stille: einfach DANKBARKEIT! In der Stille ankommen – im (Weihnachts-)Frieden SEIN, im fließenden Atem SEIN, gut im Körper, gut gehimmelt, gut geerdet SEIN, und im Herzen ist „ein Ros entsprungen…“… wie schön!

Neue Räume, neue Erfahrungen, neue Inspirationen

Seltsam, daß mein Bedürfnis, meine Lust zu schreiben nachgelassen hat, seit ich wieder sesshaft geworden bin… am stärksten war dieses Bedürfnis während der eineinhalb nomadischen Jahre, in denen ich meistens im Camper gelebt hab… vielleicht ist das so, weil meine Kreativität seither andere Ausdrucksmöglichkeiten findet, nämlich meinen neuen Wohn- und Lebensraum zu gestalten… und damit bin ich ganz schön beschäftigt!

Es war ein großer Augenblick Anfang August diesen Jahres, als die Bau- und Renovierungsarbeiten innen im Wohnbereich abgeschlossen waren: alles neu, alles leer und klar, wie die weiße Leinwand für einen Maler! Ich konnte gar nicht gleich anfangen, diese Leere zu füllen, wollte sie erstmals auf mich wirken lassen (und außerdem wollte ich im August noch den endlich eingekehrten Sommer genießen) und dann, im Herbst hab ich langsam begonnen, erste Möbelstücke aus dem Heustadl (wo seit einem dreiviertel Jahre alles gelagert war) rüber in die Wohnräume zu bringen. Es hat immer wieder gedauert, bis ich intuitiv wußte, wo etwas hingehört, aber dann war´s ganz klar. Jedes Stück hat seinen Auftritt bekommen wie ein Solist, hat mich seine Wirkung auf den Raum erfahren lassen und es war erstaunlich, wie viele Dinge dadurch eine ganz neue Wertigkeit und Schönheit bekommen haben; fast so, als würde ich sie erst jetzt richtig sehen und wahrnehmen – jetzt in diesen völlig neuen Zusammenhängen und befreit von altem Ballast!

Immer wieder hab ich gedacht: Wie innen, so außen! Was passiert da eigentlich synchron IN mir? Nun, was ich wahrnehme: eine Verschiebung der Wertigkeiten, ein völlig neues Leben in völlig neuen Zusammenhängen, vieles, was mir immer so wichtig war, tritt in den Hintergrund (zum Beispiel die allzeit freie Beweglichkeit im Außen, also die äußere Freiheit); statt dessen ist ein starkes commitment führend geworden, also die Hingabe und Ausrichtung auf ein großes Projekt und vieles ist entsorgt worden: Dinge, die nicht mehr wirklich wichtig sind und deren Anblick mir keine Freude mehr bereitet (ich mag nur mehr von Dingen umgeben sein, die mein Herz erfreuen! Und das gilt auch für Menschen!).

Nun ja, und so ist nach und nach ein mir sehr angenehmer, neuer Wohnraum entstanden, in dem viele meiner alten Möbel und Dinge einen neuen Platz gefunden haben und nun in größerer Klarheit und Einfachheit Wirkung entfalten; viele schöne Dinge hab ich entweder von lieben Freunden geschenkt bekommen (Dinge, die sie nicht mehr brauchen) oder sehr günstig auf Flohmärkten, in willhaben und vor allem im sympathischen Altwarenladen von Peter in Gars am Kamp erworben – Dinge, die ganz genau an diese oder jene Stelle passen – ganz erstaunlich und wunderbar!

Na ja, und dann mein Bedürfnis, an allen möglichen Stellen „Altäre“ zu gestalten (ich hab ja schon mal ausführlich in einem Blog-Beitrag darüber geschrieben); diese kleinene Gestaltungen entstehen einfach intuitiv, wollen ausdrücken und mich erinnern an das, was mir wirklich wichtig ist (an den Weg des Herzens, an die Liebe zu den Ahnen, ans wache GewahrSein und ans bewußte Atmen, an die kindliche Verspieltheit und den Humor, an die innere Stille, an die Qualität, die der jeweiligen Jahreszeit innewohnt, an die Verbindung zu Mutter Erde und an die Dankbarkeit für ihre wundervollen Geschenke, zu den Naturgeistern usw…

Weg des Herzens

Erntedank

sinnliches Nichts-Tun

Dank an all das gute Holz zum Feuermachen

Es ist also gelungen, mir vor dem Winter noch ein Nest zu schaffen, in dem ich mich wohlfühle – wie heißen die Zeilen in diesem schönen Rilke-Gedicht….? …wer sich im Spätherbst noch keine heimelige Wohnstatt geschaffen hat, der wird es nicht mehr tun… so ähnlich, sinngemäß…)

Sehr zu diesem Wohlgefühl trägt der Küchenherd bei, den ich fast jeden Abend einheize (ganz wichtig bei diesem feuchkalten Dauernebel hier im Weinviertel!); ich hab das Gefühl, daß diese Holzfeuerwärme richtig heilsam ist für mich, ich spür sie bis in die Knochen hinein, wenn ich auf meinem türkischen Hockerchen (das mich schon über 50 Jahre lang begleitet!) vor dem Herd sitze, dem Lodern des Feuers lausche und mich bis tief in die Gewebe hinein wärmen lasse!

Ich liebe es, Feuer zu machen und es zu hüten, in die Glut zu schauen und alles mögliche darin zu sehen (manchmal wie in einem Orakel!) – wunderbar!

Oben auf dem Herd köchelt Wasser in einem großen Topf, das – angereichert durch die Energie des Feuers – mir ebensfalls heilsam und wunderbar weich erscheint! Das Wasser liebt es und mein Körper liebt es – ich hab das Gefühl. daß er es besonders gut und gerne aufnehmen kann!

So erlebe ich diese Adventzeit trotz des ständigen dicken feuchten Nebels als gut durchwärmt und fühle mich gut aufgehoben; trotz des immer irrer werdenden Weltgeschehens kann ich manchmal, immer wieder Gott sei Dank die darunter liegende Stille, die der Dunklen Zeit innewohnende Mystik und Heiligkeit erfühlen.

Eine meiner „Eselsbrücken“, um wieder in die Präsenz zu kommen, wenn ich im Gedankenkarusell unterwegs bin, ist: I… A… Ahhh! Innehalten, Atmen, Ahhh (Ahhh aus dem Herzen); oder – die längere Version: innehalten, atmen, mich gut im Körper präsent fühlen, mich gut himmeln und gut erden, im Herzen verankern, im Kiefer gut entspannen – ahhh, jetzt und hier!

Die Ausbildung zur Atemlehrerin ist eine großartige Inspiration, immer öfter innezuhalten, bewußt zu atmen und somit präsent zu sein; sie gibt meinem jahrzehntelangen Credo: „Atem, Stimme und Bewegung – Schlüssel zur Lebendigkeit“ eine neue Dimension: „Atem, Stimme und Bewegung -Schlüssel zur Heilung“.

Danke, danke, danke!

Ein schöner, ruhiger Geburtstag heuer!

Ich liebe den Advent sehr – vielleicht weil ich am Beginn dieser „b´sonderen Zeit“ auf die Welt gekommen bin… es fühlt sich jedenfalls sehr heimatlich und heimelig an.

Genau vor einem Jahr – an meinem Geburtstag – waren sechs oder sieben starke Männer mit zwei großen LKW´s bei mir am Hof und haben Unmengen altes Gerümpel weggebracht und entsorgt. Ich war fast den ganzen Tag beschäftigt, voller Dreck und Staub – ein Geschenk der ganz eigenen Art!

Das war ziemlich genau der Beginn einer neunmonatigen Baustellenzeit, die zeitweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt hat. Und nun – ein Jahr späer – sitze ich gemütlich in den mittlerweile ziemlich fertig eingerichteten Wohnräumen und staune, wieviel in diesem letzten Jahr passiert ist, wie sehr sich mein Leben verändert hat und wie stimmig es sich insgesamt anfühlt. Meist kann ich hier gut zur Ruhe kommen in dieser ländlichen Stille, es drängt mich nichts und niemand und so kann ich mich immer wieder mit der Stille, die ja der Adventzeit innewohnt, verbinden. Dafür bin ich sehr dankbar!

Die Abende sind lang und still und ich hab genug Zeit und Muße, die Räume kreativ auszugestalten – das genieße ich sehr, sehr, sehr! Wenn ich gut im Fuß und gut verbunden bin, entstehen die Dinge oft wie von selbst und dafür ist das Innehalten, das gut im Körper Sein, das bewußte Atmen so so hilfreich! Um mich noch besser und öfter daran zu erinnern, hab ich auf alle möglichen Dinge „ATMEN“ draufgeschrieben, vor allem auf Musik-Instrumente, weil ich beim Spielen oft unwillkürlich den Atem anhalte!

AQUI ESTOY! HIER BIN ICH – gut atmend, gut im Körper präsent, gut gehimmelt und gut geerdet, gut im Herzen verankert, gut im Kiefer entspannt, gut ge-stimme-t und bewegt oder einfach ganz still…

Das ist meine Übung, immer und immer wieder: innehalten, ganz präsent sein mit Hilfe dieser „meiner sieben Vasas“ (oder sechs oder acht); mit „Vasas“ meine ich diese oben genannte Praxis, die ich vor längerer Zeit – weil ich einen Namen dafür haben wollte – die sieben Vasas genannt habe!

Zum Schluß noch ein letztes Bild – ich kenne mehr und mehr Menschen, die freiwillig und gern in eiskaltes Wasser tauchen und darin herumschwimmen, aber ich halte es wohl eher mit dem Wondrak (vom Janosch):

Allerdings kommt das Kaltwasser-Atmen in einem der nächsten Module der Atemlehrer-Ausbildung auf mich zu, vielleicht mach ich´s dann lieber wie ein Polarbär am Nordpol :))

Herbstliche und sonstige Impressionen

Ich liebe alle Jahreszeiten, und den Herbst ganz besonders! Die Dinge verlieren an Gewicht, die Berge scheinen zu schweben, buntes Leuchten überall vor dem großen Rückzug nach innen.

bei Miesenbach

der vergangene Vollmond!

Und jetzt noch ein paar IMPRESSIONEN VON meinem neuen ZUHAUSE:

willkommen, Engel, in meinem Haus!

gut geerdet, Fühler himmelwärts

meine „Puppen“Küche – mein inneres Kind freut sich sehr!

der Kreis ist wichtig, und das Herz in der MItte, in ALLem

herrliches, sinnliches TrägeSein (meine Mentorin Eva Denk hat letztens ein paar Zeilen aus einem alten Chanson zitiert, ungefähr so: „….diesem maßlosen Getriebe in der Welt setze ich die geballte Kraft meiner Trägheit entgegen…“ : )) AHO!

mein laptop, aufgepeppt!

einer meiner vielen Altäre! oben Lakshmi (leider ziemlich verschwommen) – Göttin für Glück, Fülle, Liebe, Schönheit, Harmonie… eine Einladung!

Es wird! Ich fühl mich schon ziemlich gut Zuhause hier auf meinem Weinviertler Hof! Neue Räume zu gestalten macht mir ganz große Freude, regt die Kreativität kräftig an! Manche DInge, die mich schon länger begleiten, so wie altvertraute Möbel, Figuren, Bilder, Steine… erscheinen wie neu in neuen Zusammenhängen, gehen neue Beziehungen miteinander ein, werden zum Teil anders genützt, zeigen sich von bisher verborgenen Seiten… manches hat endgültig ausgedient, manches kommt ganz neu dazu… auch auf dieser Ebene geht´s darum, daß sich manch alte Gewohnheiten, Zuschreibungen und Verknüpfungen lösen dürfen und daß Türen aufgehen für neue Räume, für ganz neue „unmögliche“ Möglichkeiten… Als würden neue Verbindungen in meinem Gehirn geknüpft, als würde mein Empfinden, mein Denken und Wahrnehmen herausgefordert, alle möglichen und „unmöglichen“ Schwenks zuzulassen… manchmal fühlt sich´s an wie wenn ein Kind spielt, wie die Pippi, die spielerisch alles Mögliche und „Unmögliche“ ausprobiert… in äußeren wie in inneren Räumen… es fasziniert mich immer wieder, wie Innen und Außen letztlich eins sind! „Alles Sichtbare ist ein Gleichnis“, hat schon der weise Hermann Hesse geschrieben.

Oft staune ich einfach, was da sichtbar wird, was da alles vor meinen Augen entsteht!

Und es geht weiter, weil immer wieder etwas Neues entsteht, entdeckt wird, sichtbar und erfahrbar wird:

mein Kompass für den Herzensweg

ein Bild von einem Bildnis in einer Kapelle auf Santorini, der griechischen Insel – für mich ein wunderschönes Bildnis Weiblicher Würde

„Der Gesang des Vogels und der Gesang des Volkes und der Gesang des Lebens ist EIN Gesang“ – ein Lied der Hopi, in Mexico entdeckt

Camilla Steen-Larson, eine wundervolle, tiefgründige Frau, Tänzerin, Lehrerin, Liebhaberin von Poesie und Kunst, vom Leben hat diesen Text ins Netzt gestellt:

Mit anderen Worten: „Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt!“

Große Dankbarkeit

Gestern bin ich von einem viereinhalb tägigen Ausflug in die Atem-Welt oder genauer gesagt in die Atman-Welt zurückgekommen und bin erfüllt, bereichert, ermutigt und voller Freude und Dankbarkeit für diese Tage, für diese Welt!

Bewußtes Atmen ist so ein wundervoller und machtvoller Schlüssel zum Unbewußten, zu tiefen spirituellen Erfahrungen, zur Lebendigkeit.

Für mich gibt´s ja drei Schlüssel zur Lebendigkeit: den bewußten Atem, die Stimme, die mit dem Atem wie von selbst fließt und die Bewegung – den Körper freilassen, tanzen, sich drehen, sich wiegen, hupfen lassen… ich könnte auch sagen: Improvisation mit Atem, Stimme und Bewegung. This is what I love and what I more and more live! It´s what makes me feel so ALIVE!

Hab immer schon viel mit dem Körper gemacht, dann ist die Stimme dazugekommen; der Atem war immer auch wichtig und bekommt nun durch diese Ausbildung zur Atemlehrerin, zum Atemlehrer nochmal mehr Nahrung und Aufmerksamkeit, eröffnet neue Möglichkeiten in der Improvisation!

Die Gruppe geleitet von Meisterhand, auf schlichte, sehr authentische Weise Ein wunderbarer Lehrer, wunderbare Co-Lehrer und eine wahrlich wundervolle Gruppe – ein Kreis, in dem Vertrauen, Mut, Würde und Freiheit wachsen und gut gedeihen können.

Große Dankbarkeit dafür!

Und ein Teil dieser Atem-Atman-Welt zu sein bedeutet für mich (bisher jedenfalls):

jede Menge herzwärmende Begegnungen, tiefgehende, sehr berührende heilsame Prozesse, Humor und Leichtigkeit, alle auf Augenhöhe miteinander, ein Feld, in dem natürliches, friedvolles. liebevolles Sein so viel leichter fällt als im oft so herben Außen, Draussen.

Und es bedeutet auch große Freude, nämlich wieder einem inspirierenden Netzwerk anzugehören, in dem es so viel Potential gibt und so viele unmögliche Möglichkeiten.

Und die Seminare geben mir Kraft, Schwung und Ermutigung für die nächsten Schritte, die anstehen – vor allem in Bezug auf mein Hof-Projekt. Es geht voran und WIE sich meine Vision von Herzraum, Begegnungsraum, Raum für Kreatives, für Spielen und Experimentieren, Raum für´s Erden, für Pachamama, für Atem Stimme und Bewegung… also auf welche Weise diese Vision sich verwirklichen wird, weiß ich nicht so genau… ich lade Vertrauen ein, Mut, Verbundenheit, das Wohlwollen der „Göttinnen und Götter, die Liebe und den Segen meiner Ahnen… und der Atem trägt.

HOLD ON TO EACH OTHER!

Den (Schreib-)Faden wieder finden

Wie wieder anknüpfen? Es passiert ja ständig so viel, innen und außen…

Es gab einen ganz handfesten Grund für die längere Schreibpause: mein Laptop war wochenlang verschollen!

Im September hab ich wieder mal mit dem Camper eine wundervolle kleine Runde nach Westen gedreht, um liebe Freundinnen und Freunde in Innsbruck und dann am Starnberger See in Bayern zu besuchen und bei Letzteren hab ich den Laptop einfach vergessen!

Meine Freundin Christa hat ihn mir dann mit der Post an meine Weinviertler Adresse geschickt, aber er kam und kam und kam einfach nicht…

Bis ich nach 2 langen Wochen, nach vielen vergeblichen Versuchen, endlich herausgefunden habe, daß er irgendwo in Norddeutschland, in Bremen herumirrt!

Naja, dann kam er doch retour zur Christa und dann endlich zurück zu mir… eine Nervenprobe, eine Geduldsübung und drum eben eine längere Schreibpause!

Und jetzt? Was gibt´s? Was ist Thema? Was sind die Themen?

Da ist diese jetzige Vollmondkraft, Vollmond im Widder (schon wieder im Abklingen), aber es war recht deutlich, worum´s geht:

Um Lebenskraft! Um die KRAFT, voran zu gehen! Die Kraft, für mich einzustehen!

Die Kraft für das, was mir wichtig, was mir heilig ist, einzustehen!

Die Kraft, NEIN zu sagen zu dem was nicht stimmig ist!
Die Kraft, Grenzen zu setzen! Die Kraft, mich zu wehren, Schädliches abzuwehren!

Diese vitale, lebensbejahende Kraft, die nicht immer nur sanft rüberkommt, sondern vielmehr direkt, echt und klar, darf ich aufleben lassen, nicht gegen die Sanfte in mir, nicht gegen die Geduldige, Empathische, Liebevolle, sondern im Midananda, im gemeinsamen Tanz! Im gemeinsamen Tanz, der sich wie von selber tanzt, mal sanfter, mal kerniger; mal weicher, mal kantiger… und bitte immer wieder mit Humor!

Ja, das ist grad Thema und da gibt es viel zu üben!

Ich darf lernen, robuster zu werden, ROBUSTHEIT aufzubauen, eine etwas dickere Haut! Meine Haut ist in den letzten Jahren immer dünner und dadurch sehr verletzlich geworden!

Ein robustes Immunsystem – im weiteren Sinn – das gut mit allen möglichen potentiellen Schädlichkeiten fertig wird.

Robustere Grenzen setzen, die auch respektiert werden!

Hat zu tun mit Selbstfürsorge! Für mich einstehen!

Oh ja, da gibt´s jede Menge Gelegenheiten zum Üben!

Wie fühlt sich Robuster-sein an? Trockener, entschiedener, aktiver… gut! Es fühlt sich gut an!

DREAM BIG ist auch ein Thema: was geschieht in mir, wenn ich mir erlaube, GROSS zu träumen? Was ist die Antwort drauf? Aufregung – ein Kribbeln im Körper, ein kurzes erschrecktes Atemanhalten, ein paar Gedanken, die flüstern: „Du doch nicht! Das ist dir doch viel zu groß, zu herausfordernd, zu anstrengend!“

Wahrnehmen, innehalten… ein paar tiefere Atemzüge und ein noch vorsichtiges Mich-Öffnen – für alle möglichen Möglichkeiten! Why not?

Diese Beschränkungen, diese Selbst-Begrenzungen, diese falsche Bescheidenheit – all das ist „alte Matrix“, an die wir so lange gebunden waren… Wie fühlt sich FREIHEIT an!?

Wie fühlt es sich an, mich ganz in meine WÜRDE aufzurichten?

Wie fühlt es sich an, zu alten Lasten und Übergriffen klar und deutlich NEIN zu sagen:

NEIN! ES REICHT!

Das GESUNDE darunter will LEBEN! Tanzen, singen, das LEBEN FEIERN!

Dazu passt, was sich mir während des vergangenen Wochenendes, in der Atemlehrerausbildung (im 2. Modul) klar gezeigt hat: das liebevolle Annehmen jeglichen Ungemachs, die ja in spirituellen Kreisen gern empfohlen wird (in meinem Fall geht´s um die chronischen Rückenschmerzen) – braucht dringend einen Ausgleich, eine Kraft, die klar NEIN sagen kann!

In der ersten Atemreise ist ungefilterter Zorn auf meine „ewigen“ Rückenschmerzen hochgekommen und es hat sich richtig gut angefühlt, ihn zu spüren, ihn einfach da sein zu lassen!

Am nächsten Morgen die Kali-Meditation von Osho – perfekt! Kali, die wilde dunkle Göttin, die alles, was ausgedient hat, zerschlägt, zerstückelt, zerstört… und das letztlich aus LIEBE! Damit das neue, zutiefst vertraute Gesunde freigelegt wird und sich endlich wieder entfalten kann!

Nun hab ich den (Schreib-)faden doch wieder gefunden, einfach im Jetzt…

Mit Hilfe der einfachen Frage: WAS IST JETZT? Gibt´s ein Thema?

Auch aktuell: bin wiedermal in Budapest, für die Zähne!

Ein ganz anderes Leben!

Immer wieder staune ich, wie ganz anders mein Leben wiedermal geworden ist – seit ungefähr einem Jahr.

Ich sehe das Yin Yang Symbol vor meinen inneren Augen: der dunkle Teil yin, mit dem hellen Scheibchen (oder Kugerl) drin und der helle Teil yang, mit dem dunklen Scheibchen (oder Kugerl) drin.

In den letzten Jahren war ich vor allem im Yin-Modus, im Camper gemütlich mäandernd, schöne Runden drehend ohne Zeitdruck, hatte meist wenig im Außen zu tun (innerlich gibt´s ja immer was zu tun!), war viel in der Natur, hab oft Freunde besucht auf meinen Reisen, viel geschrieben, viel gelesen, hab geholfen, wo Hilfe gebraucht wurde… Es gab wohl auch knackige Herausforderungen, aber insgesamt war viel Komfortzone; manchmal hab ich mich sogar unterfordert gefühlt in all dem guten leichten Leben

Und nun – seit dem Entschluß, diesen alten Hof im Weinviertel zu kaufen, ist alles anders geworden. Yang-Modus! Eine große Aufgabe, Focus, so viel zu tun, daß ich mich manchmal überfordert fühle, wenig sitzen, viel handwerken – drinnen, draußen… wenig Muße, wenig Raum für Schreiben und Lesen, wenig Kaffehaus, wenig unterwegs sein… Und es passt, das viele Werken macht mir Freude und tut mir gut!

Es geht ja drum, etwas weiterzubringen, voran zu gehen – ohne Druck, ohne Krampf, doch mit Focus, mit Richtung und auch in der Hingabe, im Vertrauen…

Nun hab ich Gott sei Dank wieder zunehmend Freude an meinem Hof und bin gelassener in Hinblick auf die Größe dieses Vorhabens! Durch die Krisen bin ich erst mal durch… der letzte Abschnitt der Sanierung des Wohnteils (er hat circa drei Monate gedauert) war mühsam, zeitweise sehr mühsam, in vieler Hinsicht, auf verschiedenen Ebenen: finanziell, auf der Beziehungsebene mit einem Handwerker und vor allem mit der Architektin (dank ihr durfte ich nochmal ein schwieriges altes Mutter-thema durchleben) und weil dieser letzte Abschnitt sich endlos gezogen hat!

Nicht nur einmal hab ich mir gesagt, daß ich´s auch lassen und alles wieder verkaufen kann… was meine Nerven etwas beruhigt hat!

Juni, Juli waren anstrengende Monate, im August – mit der endlich strahlenden Hochsommer-Sonne, hat sich meine Stimmung gewendet und: der Wohnteil innen war endlich wirklich fertig!

Eine liebe Freundin, die 10 Tage bei mir zu Besuch war, hat mir Mut gemacht, daß ich Vieles lernen und selber machen kann und hat mir damit geholfen, mich von der Architektin zu lösen.

Es hat sich angefühlt wie eine Abnabelung, höchste Zeit!

Und nun ist die Lebensfreude wieder da, es gab und gibt noch Sommerfreuden zu genießen: Ausflüge mit Freunden an einen See – mit Bootfahren, schwimmen, picknicken…, Wanderungen, Flußbaden im Kamp… und vor allem ein phantastisches viertägiges Tanz- und Atemseminar im Waldviertel – ein Fest! Ich war ganz in meinem Element, in meiner Kraft, mit wachen Sinnen und lachendem Herzen!

am Ottensteinersee

Urige Steinwesen in der Ysperklamm, ich liebe sie sehr!

Nach all dem Baustellenstreß war´s mir ganz wichtig, noch Sonnenstrahlen und Sommerfarben zu sammeln, wie Frederick, die Feldmaus! Es braucht doch genügend Vorräte für die kurzen, lichtarmen Wintertage!

Gut aufgetankt kommen nun auch immer mehr freudvolle und kreative Impulse, meine Räume innen zu gestalten. Es fehlen viele Möbel, denn manches, was in meiner Salzburger Wohnung schön und stimmig war, passt so gar nicht in einen alten Bauernhof. Also geht´s viel um´s Improvisieren und das macht Spaß! Zum Beispiel ein altes Ladenkastl wird zu einer Kredenz umfunktioniert – die Laden werden oben draufgesetzt und Bretter werden eingefügt.

Eigen-ständig, eigen-willig, eigen-artig! Diese wiedergewonnene Freiheit fühlt sich so gut an! Und es kommen witzige Ideen!

Viele viele kleine und große Projekte warten auf mich… wo immer ich hinschaue, gehört etwas gemacht: da bröckelt der Putz, dort sind tiefe Risse in der Mauer rund um den Innenhof, da fehlen Dachziegel, dort ist das hintere Tor aus Holz ziemlich morsch und so weiter und so weiter…

Die Frage ist: was kann warten und was gehört heuer noch gemacht? Vieles kann warten, das beruhigt meine Nerven… eins nach dem anderen, Schritt für Schritt… vor allem: mich freuen an dem, was bereits so schön gemacht wurde!

Also auch weiterhin Yang-Zeit, viel zu tun, dranbleiben, weitergehen, innen so weit einräumen, daß ich wirklich einziehen kann! Noch lebe ich ja großteils im Camper, im Innenhof… doch der nächste Winter kommt bestimmt!

A Hell of a Ride

Dieser Ausdruck ist mir heute beim Putzen – nachdem der Handwerker die letzten Details in den Wohnräumen fertig gemacht hat – eingefallen.

Nach vielen Monaten des Umbauens und Renovierens ist HEUTE der Tag gewesen, an dem innen nun alles fertig ist. Soweit fertig, daß ich ab sofort meine Möbel und Übersiedlungskartons aus dem Stadl rüberbringen und beginnen könnte, meine Habseligkeiten auszupacken.

Das war mir heute beim Saubermachen (Fenster putzen, alles vom Baustaub befreien…) sehr bewußt: what a special day!

Stundenlang war ich heute damit beschäftigt und hab dabei große Erleichterung gespürt: es ist geschafft! Spürbar haben sich die Anspannungen der letzten Wochen gelöst, Tränen sind geflossen als Ausdruck dieser beginnenden Ent-Spannung.

Während des Putzens kam der Impuls, doch meine eigene Musik zu spielen anstatt das ständige Gedumse des Radiosenders, das der Handwerker den ganzen Tag hört, laufen zu lassen…und das hat sooo gut getan!

Rückblickend kommt´s mir vor wie ein statement: ab jetzt wird hier „meine“ Musik gespielt! Es wird, es IST mein Haus!

Ich hab intuitiv solche Musik gespielt, die Erleichterung, Versöhnung, Ankommen bei sich selbst und tiefen Herzens-Frieden ausdrückt und es war ein Gefühl wie früher, nach wilden inneren Reisen voller Herausforderungen – after a hell of a ride! – wenn endlich Friede nach dem Sturm einkehrt und Dankbarkeit, Leichtigkeit, VerbundenSein… und Freude!

Die lyrische Phase nach dem Chaos!

Und ja, es war ein wilder Ritt, diese ungefähr acht Monate dauernde Renovierungsphase, eine wilde Berg-und Talfahrt, mit deftigen Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen: der finanzielle Engpaß durch explodierende Kosten hat alte ExistenzÄngste ausgelöst; das langsame, zähe Tempo hat meine Geduld – vor allem gegen Ende hin – immer wieder heftig strapaziert; und die zeitweiligen Konflikte mit der Architektin (einige meiner alten innere Themen sind ganz schön getriggert worden!) hab ich – bei aller Wertschätzung und Zuneigung – als ziemlich anstrengend empfunden.

Ich bin also müde, erleichtert, froh, hab im Innenhof (der mich irgendwie an Mexico erinnert (Mexico lindo… meine zweite Heimat!) Kerzen angezündet, auch in der Küche, die ich von Anfang an gemocht habe mit ihrer liebevoll einladenden Energie, hab ein Glaserl Rotwein getrunken, Musik (meine Musik!) gespielt und befreit getanzt.

Ich hab das gute Gefühl: es wird hier alle möglichen Feste geben und darauf freu ich mich sehr!

Und daß das hier ein guter Ort für kreatives Schaffen sein wird, hoffentlich auch gemeinsam mit anderen experimentierfreudigen, kreativen Menschen!

PS: diesen Beitrag hab ich schon vor drei Tagen geschrieben, nur kann ich ihn jetzt erst hochladen…

Inzwischen ist schon wieder viel passiert, die Berg-und Talfahrt geht weiter… innen ist die Baustelle zwar fertig, aber außen gehört immer noch immer noch einiges gemacht, das Geld rinnt weiterhin weg, ich muß immer noch vor Ort sein, zumindest noch eine Woche… für eine Frau wie mich mit großem Freiheitsdrang sehr herausfordernd! Am liebsten würd ich mich in den Camper setzen und einfach losfahren, eine schöne Runde drehen, Freundinnen und Freunde da und dort besuchen…also das, was ich eh schon jahrelang immer wieder gemacht habe. Und was wunderschön war!

Doch anscheinend geht´s jetzt andersrum: ich in Ort und Stelle, also seßhaft und Freunde kommen zu mir, manche haben auch schon ihre Hilfe angeboten. Ungewohnt, aber wahrscheinlich wird das auch schön sein!

Daß das Geld so knapp ist und ein weiteres Ausbauen und Renovieren derzeit nicht in Frage kommt, trübt meine Freude immer wieder… was wird nun aus meiner ursprünglichen Vision? Die Herausforderung ist wohl, möglichst im Jetzt zu sein, in der Gegenwart und nicht soviel vorauszudenken… und nicht mich runterziehen zu lassen durch negative Gedanken…

Nun könnte ich zwar beginnen, alles einzuräumen, aber eigentlich ich hab gar keine Lust dazu! Was mich wundert und verunsichert… wieso zieh ich nicht ein? Wahrscheinlich bin ich einfach müde und brauch mal eine Pause! Wenn ich all meine Habseligkeiten sehe, die da unter alten Leintüchern im Stadl darauf warten, endlich wieder ausgepackt zu werden und einen neuen Platz zu finden, fühle ich mich schlichtweg überfordert… heb nur da und dort die Leintücher auf, um zu sehen, was da alles drunter ist und geh dann wieder… außerdem leb ich ja sowieso gern im Camper, jetzt im Sommer!

Nun ja, immer wieder läuft´s drauf hinaus, wie wichtig es ist, innezuhalten, mich gut zu erden und zu himmeln, bewußt zu atmen, mich gut im Körper zu spüren und im Herzen zu verankern, im Kiefer zu entspannen und eventuell Töne und Bewegungen geschehen zu lassen; für mich die beste Art, wieder präsent, also ganz jetzt da zu sein!

AHO!